Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Musiker Biografien & Monografien
Herausgeber:
STUDIOPUNKT-VERLAG
Erscheinungsdatum:
31.10.1996
Robert Schumanns berühmter Artikel "Neue Bahnen" über den jungen Brahms hat eine der heftigsten und berühmtesten Debatten im deutschsprachigen Musikschrifttum ausgelöst. Der Autor hat die zahlreichen verstreuten Texte zu einem facettenreichen Abbild der verschiedenen Standpunkte und Tendenzen in der Musikkritik des 19. Jahrhunderts zusammengefügt.
Robert Schumanns berühmter Neue Bahnen-Artikel ist nur der Ausgangspunkt dieses analytischen Streifzugs durch das Musikschrifttum des 19. Jahrhunderts. Mit Umsicht durchforstet der Autor Besprechungen von Kompositionen des jungen Brahms aus beiden Lagern, der Neudeutschen wie der Gegenpartei. Er arbeitet musikalische Kritikpunkte an Brahms' Musik dabei ebenso deutlich heraus, wie persönliche Sympathien oder Antipathien der beteiligten Rezensenten. So reflektiert die Studie nicht nur die frühe Brahms-Rezeption, sondern zugleich wesentliche Aspekte der Musikanschauung im 19. Jahrhundert allgemein.
Klappentext
Robert Schumanns berühmter "Neue Bahnen"-Artikel ist nur der Ausgangspunkt dieses analytischen Streifzugs durch das Musikschrifttum des 19. Jahrhunderts. Mit Umsicht durchforstet der Autor Besprechungen von Kompositionen des jungen Brahms aus beiden "Lagern", der "Neudeutschen" wie der Gegenpartei. Er arbeitet musikalische Kritikpunkte an Brahms' Musik dabei ebenso deutlich heraus, wie persönliche Sympathien oder Antipathien der beteiligten Rezensenten. So reflektiert die Studie nicht nur die frühe Brahms-Rezeption, sondern zugleich wesentliche Aspekte der Musikanschauung im 19. Jahrhundert allgemein.
Leseprobe
Die vorliegende Arbeit Setzt Akzente. Sie will Sichtweisen auf die Brahms'sche Instrumentalmusik exemplarisch darlegen und zeigt daher die ganze Breite der frühen Brahms-Rezeption in den zeitgenössischen Musikzeitschriften nur an einem Beispiel auf: der Klaviersonate op. 1. Dann konzentriert sich der Blick auf diejenigen Zeitschriften, die sich ausdrücklich für eine Weiterentwicklung zeitgenössischer Musik einSetzten und infolgedessen richtungsweisend für die Brahms-Rezeption wurden. Die Kritiken einzelner ausgewählter Kompositionen sind dabei so angeordnet, daß sich in ihrer Abfolge eine historische Entwicklung abzeichnet, gleichsam ein roter Faden, der bis in die Gegenwart hineinreicht: Auch neue Fragen haben zuweilen eine lange Geschichte. [aus der Einleitung]
Inhalt
Aus dem Inhalt:
Einleitung;
I. Ein Vermächtnis und seine Folgen (1853/54)
Neue Bahnen: Ein Leitartikel; Schumann 1853; Motive der Genie-Dichtung; Der Judas Ischarioth von der Ilm
Das Alte und das Neue
Brahms' Opus 1 - Reaktionen: Schumanns Wahlverwandter; Kritik des Einverständnisses; Bedeutend, aber noch nicht vollständig abgeklärt; Originalität um jeden Preis; Formprobleme; Romantische Unklarheit
II. Aspekte des Geschichtsbewußtseins
Die Neudeutschen: "Verschiedene Meinungen über die Kunstwerke der Vergangenheit und Gegenwart"; Franz Brendel und die Neue Zeitschrift für Musik; "Die Rumpelkammer" der Geschichte; Hoplits Ringparabel. Ein Brahms-Aufsatz von Richard Pohl; Die Erklärung gegen die Neudeutschen
Konservative Gegenspieler: Die Deutsche Musik-Zeitung und die Allgemeine Musikalische Zeitung; Musiktheorie versus Philologie: Bagges Mitarbeiter; Das Problem der Epigonenzeit: Karl Debrois van Bruyck
Verfalls- oder Fortschrittsgeschichte? Selmar Bagge; Der immer grün e Orangenbaum der Geschichte: Adolf Schubring; Alternative zum Prinzipienkrieg: Carl von Noorden und Hermann Deiters
III. Rezensionen und Kritiken (1860-1868)
Carl von Noorden und sein Brahms-Aufsatz von 1860; Das Brahmsbild um 1860; Der Komponist der Mitte
Abkehr vom Frühwerk
Die Kunst des Erbens: Selmar Bagge und die Serenade Nr. 2 A-Dur op. 16; Wiederbelebung einer abgesunkenen Gattung; Bagges Distanzierung
Einheit in der Mannigfaltigkeit: Carl von Noorden und das Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18; Die Frage der Geschichtlichkeit; Auf den Spuren des Empfindungsgangs; Hermann Deiters und das Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25; Exkurs: ein Paradigma 'entwickelnder Variation'; Die Folgerichtigkeit in der Entwicklung des musikalischen Ausdrucks; Klippen der Durchführung
Musikalische Lesefrüchte; Brahms in der Neuen Zeitschrift für Musik; Ferdinand Peter Graf Laurencin
Hermann Zopff und das Klavierquintett f-Moll op. 34
IV. Grenzen und Möglichkeiten der Instrumentalmusik u.v.m.
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