Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Zeitgeschichte (1946 bis 1989)
Herausgeber:
Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften
Erscheinungsdatum:
03.07.2012
Die Bundesrepublik ist zweimal 20 Jahre alt geworden, bevor sie im vereinten Deutschland aufging. Scheidepunkt ist das Jahr 1968. Es markiert einen doppelten Einschnitt: Zum einen die Liberalisierung der Gesellschaft und die Kritik an den autoritären deutschen Traditionen, zum anderen Vorlauf zur sozialliberalen Koalition, deren verbindendes Motiv darin lag, die politischen Konsequenzen aus der Aufarbeitung der Vergangenheit zu ziehen. Als Willy Brandt mehr Demokratie zu wagen versprach, brachte er die großen Erwartungen der Entspannungs- und Reformpolitik auf den Begriff, mit denen die 1970er Jahre begannen. Nach den Erfolgen der Ostpolitik aber zerbrach das sozialliberale Selbstvertrauen. Das Wort von der Tendenzwende machte die Runde. Woher kam die neue Stärke des Konservatismus in Deutschland? Kritik und Kränkung, Krisenbewusstsein und bürgerliches Bedürfnis nach Ordnung gebaren bei Historikern, Schriftstellern und Politikern den brennenden Wunsch nach Revision. Die Bewältigung der Vergangenheit still stellen, dies sollte zur normalen Nation führen. Deutschland verlor die universelle Fortschrittshoffnung einer postnationalen Republik.
Autorentext
Dr. phil., geboren 1969, hat Politikwissenschaft und Neuere Geschichte in Bonn und Berlin studiert. Mit der vorliegenden Arbeit promovierte er am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin.
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