Genre:
Geisteswissenschaften allgemein
Herausgeber:
Transcript Verlag
Erscheinungsdatum:
31.12.2009
1968 war nicht zuletzt eine Revolution des Körpers. Die Anthologie verdeutlicht die zentrale Rolle körperlicher Performanz für die Revolte der 68er und spürt die Nachwirkungen dieser Körper-Politik in Theater, Medien und Alltagskultur bis in die Gegenwart auf.
Politik machte die 68er-Bewegung vor allem mit dem Körper: In Sit-ins, Teach-ins und Love-ins brachen ihre Akteure mit dem Habitus, den Normen, Werten und Kulturbegriffen der bürgerlichen Nachkriegsgesellschaft. Diese Revolte war meist performativer Natur und erschöpfte sich häufig in einem provokanten körperlichen Vollzug. Auch deshalb wird die politische bzw. kulturelle Rigorosität der Bewegung heute kaum noch erkannt akademische und künstlerische Debatten verorten sie größtenteils als fernes, geschichtliches Ereignis.Die Beiträge dieses Bandes hingegen spüren den performativen Praktiken des Körperdenkens nach, die seit »1968« in Theater, Medien und Alltagskultur entstanden sind.
Autorentext
Friedemann Kreuder (Prof. Dr.) ist Professor für Theaterwissenschaft am Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und leitet das theaterwissenschaftliche Teilprojekt in der DFG-Forschergruppe 1939 »Un/doing Differences«. Er hat zu dem Regisseur Klaus Michael Grüber, Richard Wagner, zum Theater des 18. Jahrhunderts und zum Geistlichen Spiel publiziert.
Michael Bachmann ist Senior Lecturer für Theaterwissenschaft an der School of Culture and Creative Arts, University of Glasgow.
Klappentext
Politik machte die 68er-Bewegung vor allem mit dem Körper: In Sit-ins, Teach-ins und Love-ins brachen ihre Akteure mit dem Habitus, den Normen, Werten und Kulturbegriffen der bürgerlichen Nachkriegsgesellschaft. Diese Revolte war meist performativer Natur und erschöpfte sich häufig in einem provokanten körperlichen Vollzug. Auch deshalb wird die politische bzw. kulturelle Rigorosität der Bewegung heute kaum noch erkannt - akademische und künstlerische Debatten verorten sie größtenteils als fernes, geschichtliches Ereignis. Die Beiträge dieses Bandes hingegen spüren den performativen Praktiken des Körperdenkens nach, die seit »1968« in Theater, Medien und Alltagskultur entstanden sind.
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