Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
Genre:
Medienwissenschaft
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie bei der
Rezeption audiovisueller Medienprodukte eine
Bedeutung konstituiert wird. Die Medienprodukte
werden als textuelle
Strukturen aus audiovisuellen Symbolen mit
ästhetischen Qualitäten konzipiert. Anhand eines
rezeptionsästhetischen Ansatzes wird die
Funktionalität der Textstruktur für die
Bedeutungskonstitution beschrieben. Aus
kognitionspsychologischer Perspektive findet die
Bedeutungskonstruktion anhand einer Repräsentation
von Textstrukturen in kognitive Schemata aufgrund
einer Korrespondenz zwischen Herstellungs- und
Rezeptionskonventionen statt. Weiters wird
untersucht, wie kognitiv autonome Individuen eine
sozial orientierte Bedeutung konstruieren können.
Schließlich wird geklärt, warum, obwohl vom
Medientext keine Bedeutung vorgegeben werden kann,
die Textstruktur trotzdem für die
Bedeutungskonstitution funktional ist und wie,
obwohl die Bedeutung von kognitiv autonomen
Individuen konstruiert wird, diese
Bedeutung trotzdem nicht subjektiv willkürlich,
sondern soziokulturell orientiert ist. Dieses Buch
richtet sich an film- und fernsehwissenschaftlich
interessierte Menschen.
Autorentext
David Dobrowsky, Mag.: Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft kombiniert mit Theaterwissenschaft und Cultural Studies an der Universität Wien. Studium des Media and Communication Management an der Fudan University Shanghai. 2007 Preisträger des burgenländischen Kurzfilmpreises
Klappentext
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie bei der Rezeption audiovisueller Medienprodukte eine Bedeutung konstituiert wird. Die Medienprodukte werden als textuelle Strukturen aus audiovisuellen Symbolen mit ästhetischen Qualitäten konzipiert. Anhand eines rezeptionsästhetischen Ansatzes wird die Funktionalität der Textstruktur für die Bedeutungskonstitution beschrieben. Aus kognitionspsychologischer Perspektive findet die Bedeutungskonstruktion anhand einer Repräsentation von Textstrukturen in kognitive Schemata aufgrund einer Korrespondenz zwischen Herstellungs- und Rezeptionskonventionen statt. Weiters wird untersucht, wie kognitiv autonome Individuen eine sozial orientierte Bedeutung konstruieren können. Schließlich wird geklärt, warum, obwohl vom Medientext keine Bedeutung vorgegeben werden kann, die Textstruktur trotzdem für die Bedeutungskonstitution funktional ist und wie, obwohl die Bedeutung von kognitiv autonomen Individuen konstruiert wird, diese Bedeutung trotzdem nicht subjektiv willkürlich, sondern soziokulturell orientiert ist. Dieses Buch richtet sich an film- und fernsehwissenschaftlich interessierte Menschen.
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