Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
Genre:
Internationale Wirtschaft
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.
Der Stabilitäts- und Wachstumspakt entstand aufdeutschen Wunsch hin und ist gleichsam dieGeschäftsgrundlage der Wirtschafts- undWährungsunion in Europa. Um den Euro zu erlangen,beschlossen souveräne Staaten, ihre Währungspolitikan die unabhängige Europäische Zentralbankabzutreten und gleichzeitig ihre eigenständigeFinanzpolitik einer Selbstverpflichtung zuunterwerfen: Ihre Staatsschulden sollten fortan 60%des Bruttoinlandsproduktes nicht mehr übersteigenund ihre Defizite unterhalb einer Obergrenze von 3%verbleiben. Diese "Maastricht-Kriterien" gelten bisheute. Das System geriet jedoch bald nach Einführungder Gemeinschaftswährung unter Druck und endete nachschweren Auseinandersetzungen vor dem EuropäischenGerichtshof. Das vorliegende Buch zeichnet in bishernicht bekannter Detailfülle die Entstehung desStabilitätspaktes seit 1995 nach und verfolgt seineAnwendung bis zum Eklat 2004. Es erhält neueAktualität in einer Zeit, da die reformierte Versiondes Paktes im Zeichen nachlassender wirtschaftlicherDynamik erneut zum Gegenstand des Konfliktes zuwerden droht. Kann das "Selbstbindungsdilemma"überhaupt gelöst werden?
Autorentext
Martin Heipertz studierte Philosophie, Politik und Wirtschaftswissenschaften in Oxford. Seine Dissertation verfaßte er am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Seit 2004 war er in der Europäischen Zentralbank und im Bundesfinanzministerium tätig und arbeitet derzeit als Berater für die Europäische Union im Kosovo.
Klappentext
Der Stabilitäts- und Wachstumspakt entstand auf deutschen Wunsch hin und ist gleichsam die Geschäftsgrundlage der Wirtschafts- und Währungsunion in Europa. Um den Euro zu erlangen, beschlossen souveräne Staaten, ihre Währungspolitik an die unabhängige Europäische Zentralbank abzutreten und gleichzeitig ihre eigenständige Finanzpolitik einer Selbstverpflichtung zu unterwerfen: Ihre Staatsschulden sollten fortan 60% des Bruttoinlandsproduktes nicht mehr übersteigen und ihre Defizite unterhalb einer Obergrenze von 3% verbleiben. Diese "Maastricht-Kriterien" gelten bis heute. Das System geriet jedoch bald nach Einführung der Gemeinschaftswährung unter Druck und endete nach schweren Auseinandersetzungen vor dem Europäischen Gerichtshof. Das vorliegende Buch zeichnet in bisher nicht bekannter Detailfülle die Entstehung des Stabilitätspaktes seit 1995 nach und verfolgt seine Anwendung bis zum Eklat 2004. Es erhält neue Aktualität in einer Zeit, da die reformierte Version des Paktes im Zeichen nachlassender wirtschaftlicher Dynamik erneut zum Gegenstand des Konfliktes zu werden droht. Kann das "Selbstbindungsdilemma" überhaupt gelöst werden?
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