Schweig stille, mein Herze

Schweig stille, mein Herze

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783836474832
Genre:
Sprach- & Literaturwissenschaften
Autor:
Nicole Rüth
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Theodor Fontane und seine aussergewöhnliche Beziehung zum Weiblichen. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Eheproblematik in den Romanen von Fontane anhand seiner Figuren Melanie van der Straaten und der zu Ruhm gelangten Effi Briest. Seine Heldinnen spiegeln den sozialen Stellenwert der Frau des 19. Jhds. wieder."Und besser noch Ehe brechen als Ehe biegen,Ehe lügen. So sprach mir ein Weib: wohl brach ichdie Ehe, aber zuerst brach die Ehe mich."(Nietzsche, Also sprach Zarathustra)Wann auch immer man solchen Äußerungen begegnet, ist es nahezu unmöglich, sich nicht automatisch an so manches Frauenschicksal in der Literatur zu erinnern. Dieses Zitat verkörpert die Stimme einer anklagenden Frau, einer Frau, die zuerst Opfer wurdeund dann Täterin. Eine Stimme, die zuvor niemand gehört hatte, niemand hören wollte, die allzu oft überhört wurde. Desillusioniert von der Wirklichkeit des Seins, alleingelassen mit den Sehnsüchten und Wünschen, der Ehebruch eine Flucht in eine kurz währende Illusion, ein Akt der Verzweiflung? Im Gegensatz zum "stillschweigenden Herz"erhebt sich diese Stimme mit einem Plädoyer gegen die Schuld, welche man ihr anlastet,denn "zuerst brach die Ehe mich".

Autorentext
Philologin mit Studium der Germanistik und Sozialpsychologie an der Ruhr-Universität-Bochum. Schwerpunkte: Literaturwissenschaft, Soziolinguistik, soziale Kommunikation und Organisationsforschung. Wirtschaftsberaterin bei der A/S/I Wirtschaftsberatung AG in Bochum. Schwerpunkte: Coaching und Financial Consulting.

Klappentext
Theodor Fontane und seine aussergewöhnliche Beziehung zum Weiblichen. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Eheproblematik in den Romanen von Fontane anhand seiner Figuren Melanie van der Straaten und der zu Ruhm gelangten Effi Briest. Seine Heldinnen spiegeln den sozialen Stellenwert der Frau des 19. Jhds. wieder. \"Und besser noch Ehe brechen als Ehe biegen, Ehe lügen. So sprach mir ein Weib: wohl brach ich die Ehe, aber zuerst brach die Ehe mich.\" (Nietzsche, Also sprach Zarathustra) Wann auch immer man solchen Äußerungen begegnet, ist es nahezu unmöglich, sich nicht automatisch an so manches Frauenschicksal in der Literatur zu erinnern. Dieses Zitat verkörpert die Stimme einer anklagenden Frau, einer Frau, die zuerst Opfer wurde und dann Täterin. Eine Stimme, die zuvor niemand gehört hatte, niemand hören wollte, die allzu oft überhört wurde. Desillusioniert von der Wirklichkeit des Seins, alleingelassen mit den Sehnsüchten und Wünschen, der Ehebruch eine Flucht in eine kurz währende Illusion, ein Akt der Verzweiflung? Im Gegensatz zum \"stillschweigenden Herz\" erhebt sich diese Stimme mit einem Plädoyer gegen die Schuld, welche man ihr anlastet, denn \"zuerst brach die Ehe mich\".


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