Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
Genre:
Epochen- & Kunstgeschichte
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.
Um 1800 erlebte das plastische Porträt eine deutliche Aufwertung innerhalb der Hierarchie der Gattungen der bildenden Künste. Das klassische Ideal jener Zeit, welches den Kontur einer Figur über den Inhalt des Abgebildeten stellte, führte zu der Erkenntnis, dass die ursprüngliche Idee eines Kunstwerks, welche eben aus seine Umrisslinie hervorgeht, auch in dessen Reproduktionen in einem weniger wertvolleren Material noch erfahrbar ist. Dadurch konnten Bildnisbüsten in Gips, von antiken als auch zeitgenössischen Personen, nahezu unbegrenzt reproduziert und viel günstiger erworben werden. Die Forschung widmet sich jenen erst seit kurzem und die hier vorliegende Arbeit möchte einen weiteren Teil dazu beitragen und beschäftigt sich insbesondere mit dem Problem der an Gipsplastiken beibehaltenen Gussnähte. Diese Rückstände des Werkprozesses werden im Spannungsfeld ihrer funktionalen und ästhetischen Eigenschaften untersucht. Die Frage des Materials, Begriffe wie "Original" und "Kopie" sowie die Meinungen der Gelehrten des 18. und 19. Jahrhunderts werden dabei beleuchtet, so dass eine erste tiefer gehende Analyse zu dieser Problematik vorliegt.
Autorentext
Oliver Hellmuth, Kunsthistoriker: Studium der Kunstgeschichte, der Neueren Geschichte und der Germanistischen Literaturwissenschaft an der FSU Jena, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt C2 "Ästhetische Weltsicht" des SFB 482 "Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800" an der FSU Jena
Klappentext
Um 1800 erlebte das plastische Porträt eine deutliche Aufwertung innerhalb der Hierarchie der Gattungen der bildenden Künste. Das klassische Ideal jener Zeit, welches den Kontur einer Figur über den Inhalt des Abgebildeten stellte, führte zu der Erkenntnis, dass die ursprüngliche Idee eines Kunstwerks, welche eben aus seine Umrisslinie hervorgeht, auch in dessen Reproduktionen in einem weniger wertvolleren Material noch erfahrbar ist. Dadurch konnten Bildnisbüsten in Gips, von antiken als auch zeitgenössischen Personen, nahezu unbegrenzt reproduziert und viel günstiger erworben werden. Die Forschung widmet sich jenen erst seit kurzem und die hier vorliegende Arbeit möchte einen weiteren Teil dazu beitragen und beschäftigt sich insbesondere mit dem Problem der an Gipsplastiken beibehaltenen Gussnähte. Diese Rückstände des Werkprozesses werden im Spannungsfeld ihrer funktionalen und ästhetischen Eigenschaften untersucht. Die Frage des Materials, Begriffe wie "Original" und "Kopie" sowie die Meinungen der Gelehrten des 18. und 19. Jahrhunderts werden dabei beleuchtet, so dass eine erste tiefer gehende Analyse zu dieser Problematik vorliegt.
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