Wie ich den Kalten Krieg gewann

Wie ich den Kalten Krieg gewann

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783819278525
Genre:
Historische Romane & Erzählungen
Autor:
Rita Kuczynski
Herausgeber:
BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum:
11.05.2025

Rosa Ka wächst nach dem Ende des 2. Weltkriegs in der durch die Siegermächte gespaltenen Stadt Berlin auf. Damit hat sie die Chance, sich von Kind auf an in zwei Weltsystemen zurechtfinden zu müssen. Leichtfüßig spaziert sie durch den Eisernen Vorhang hin und her und macht die Grenzüberschreitung von einem freien in einen unfreien Sektor und damit von einem Welt- und Wertesystem zum anderen zu ihrem Spiel. Nicht nur, wenn sie mit dem Fahrrad oder der S-Bahn Tante Helle im russischen oder ihre Großmutter im amerikanischen Teil von Berlin besucht, weiß sie bald nach welchen Spielregeln sie sich vor Ort zu verhalten hat, um als ein braves Kind wahrgenommen zu werden. Für Rosa Ka gehört das Hin und Her zwischen den politischen Welt- und Wertesystemen somit zu ihrem Alltag. Um im Kalten Krieg, der nicht nur in ihrer gespaltenen Stadt Berlin herrscht, auf sich zu bestehen, macht sie die Grenzüberschreitung von Ost- nach Westberlin zu ihrer sportlichen Herausforderung. Rosa Ka möchte mit Leichtigkeit und Perfektion zwischen dem freien und dem unfreien Teil der Welt hin- und herschweben, um spielerisch zwischen den politischen Welt- und Wertesystemen zu überleben. Nachdem im Jahr 1961 der Eiserne Vorhang geschlossen, die Mauer mit ihrem Stacheldraht und Selbstschussanlegen gebaut war, saß Rosa Ka im Ostteil der Stadt fest. Dank ihrer frühzeitig gelernten Strategie mit politisch unterschiedenen Systemen in spielerischer Weise umzugehen, überstand sie diese Jahre. Als dann der Eiserne Vorhang wieder fiel, die Mauer einstürzte, verstand Rosa Ka recht bald: Die Regeln, nach denen Leben nun gespielt wird, sind andere geworden: "Denn hier in der Moderne spielst du nicht mehr mit politischen Wertesystemen. Hier, in der schönen neuen Welt, hast du sogar die Chance zu werden, was du spielst, wenn du deinen eigenen Wert in das Regelsystem einbringst." Also: "Neues Spiel - neues Glück" schrieb Rosa Ka mit ihrem vor Tagen bei L'Oréal gekauften Lippenstift in Großbuchstaben an ihren Spiegel im Bad.

Autorentext
Rita Kuczynski, geboren 1944, aufgewachsen in Berlin Ost und West. Studium der Musik und Philosophie, Promotion über Hegel. (1976) Gastdozenturen u. a. in New York, Washington D.C. und Santiago de Chile. Fellow an der Johns Hopkins University (2001; 2008) Romane: u.a. Nächte mit Hegel (1984), Wenn ich kein Vogel wär (1991), Mauerblume (1999), Die gefundene Frau (2001). Aber der Himmel war höher (2014) Sachbücher: u.a. Die Rache der Ostdeutschen (2002), Ostdeutschland war nie etwas Natürliches (2005). Woran glaubst du eigentlich (2013) Freie Publizistin u.a. Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berliner Zeitung, verschiedene Rundfunkanstalten, - Übersetzt in zahlreiche Sprachen.

Klappentext
Rosa Ka wächst nach dem Ende des 2. Weltkriegs in, der durch die Siegermächte gespaltene Stadt, Berlin auf. Damit hat sie die Chance sich von Kind auf an in zwei Weltsystemen zurechtfinden zu müssen. Leichtfüßig spaziert sie durch den Eisernen Vorhang hin und her und macht die Grenzüberschreitung von einem freien in einem unfreien Sektor und damit von einem Welt- und Wertesystem zum anderen zu ihrem Spiel. Nicht nur, wenn sie mit dem Fahrrad oder der S-Bahn, Tante Helle im russischem oder ihre Großmutter im amerikanischen Teil von Berlin besucht, weiß sie bald nach welchen Spielregeln sie sich Vorort zu verhalten hat, um als ein braves Kind wahrgenommen zu werden. Für Rosa Ka gehört das Hin und Her zwischen den politischen Welt- und Wertesystemen somit zu ihrem Alltag. Um im Kalten Krieg, der nicht nur in ihrer gespaltenen Stadt Berlin herrscht, auf sich zu bestehen, macht sie die Grenzüberschreitung von Ost- nach Westberlin zu ihrer sportlichen Herausforderung. Rosa Ka möchte mit Leichtigkeit und Perfektion zwischen dem freien und dem unfreien Teil der Welt hin- und herschweben, um spielerisch zwischen den politischen Welt- und Wertesystemen zu überleben. Nachdem im Jahr 1961 der Eiserne Vorhang geschlossen, die Mauer mit ihrem Stacheldraht und Selbstschussanlegen gebaut war, saß Rosa Ka in Ostteil der Stadt fest. Dank ihrer frühzeitig gelernten Strategie mit politisch unterschiedenen Systemen in spielerischer Weise umzugehen, überstand sie diese Jahre. Als dann der Eiserne Vorhang wieder fiel, die Mauer einstürzte, verstand Rosa Ka recht bald: Die Regeln, nach denen Leben nun gespielt wird, sind andere geworden: "Denn hier in der Moderne spielst du nicht mehr mit politischen Wertesystemen. Hier, in der schönen neuen Welt, hast du sogar die Chance zu werden, was du spielst, wenn du deinen eigenen Wert in das Regelsystem einbringst." Also: "Neues Spiel - neues Glück,2 schrieb Rosa Ka mit ihrem vor Tagen bei L'Oréal gekauften Lippenstift in Großbuchstaben an ihren Spiegel im Bad.


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