Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Stadt- & Regionalsoziologie
Autor:
Deutsches Jugendinstitut
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum:
30.01.1994
Klappentext
1. Veriinderte Medienlandschaft und Sender bei gleichzeitiger Finanzierung aus Gebtihren. Rezeptionsgewohnheiten: Mit der Okonomisierung der Medien, ihrer Voraussetzungen der Medien Organisation nach privatwirtschaftlichen erziehung im Kindergarten Kriterien, setzte zugleich ein Kommerziali Die Dekade der "Neuen Medien" ist nahezu sierungsschub bei Informations-und Kultur voriiber. Das "duale Rundfunksystem", das angeboten ein, der mit den Stichwortem 1984/85 mit den Kabelpilotprojekten be "multimediale Verwertung", "Medienver gann, ist Normalitiit geworden; man be bundsystem" oder "Merchandising" um schaftigt sich mit seinen Folgen. Da13 es den schrieben wird. Und das Publikum? Es hat sich inzwi privaten Rundfunk geben solI, steht au13er halb jeder medienpolitischen Frage. Er ist da schen eingelebt in die veranderte Medien und mit ihm im Grundsatz aIle Probleme, landschaft. Kinder und Erwachsene haben tiber die heute nicht nur Medienpadagogen gelemt, sich in der Vielzahl von Sendem, in diskutieren: den Programmen rund urn die Uhr, an den - die Vielzahl der Kanale bei gleichzeitiger Werbeunterbrechungen zu orientieren. Nicht Konzentration auf wenige Gesellschafter; selten kann gar auf die Femsehzeitschrift - die Ausdehnung der Sendezeiten rund urn verzichtet werden. Der feste "Sendeplatz" einer Serienproduktion auf einer "Sendelei die Uhr bei gleichzeitiger Verflachung der Qualitiit des Angebots; ste" solI garantieren, dal3 das Programm so - die Finanzierung des Programms tiber treu ist wie der Zuschauer: Schaltet das Kind Werbung bei gleichzeitiger Unterordnung am Sonntagmorgen gegen 8. 30 Uhr bei der desselben unter Werbegesichtspunkte; ARD ein, lauft "Disney Club", schaltet es - die Konkurrenz urn Einschaltquoten bei am Montagmorgen gegen 5.
Inhalt
1. Veränderte Medienlandschaft und Rezeptionsgewohnheiten: Voraussetzungen der Medienerziehung im Kindergarten.- 2. Medienerziehung ein Erziehungsfeld zwischen Akzeptanz und Resignation.- 3. Medienerziehung im Kindergarten, was kann das sein?.- 4. Medienerziehung im Kindergarten, aber wie?.- 5. Zum Aufbau des Handbuches Medienerziehung im Kindergarten.- Literatur.- I. Medienpädagogische Professionalisierung von Erzieherinnen.- Medienerziehung in Kindergarten was Erzieherinnen davon halten. Stichwörter und empirische Belege.- 1. Zur Kritik an der Medienqualifikation von Erzieherinnen.- 2. Einstellungen der Erzieherinnen zur Medien- bzw. Fernseherziehung.- 3. Problemwahrnehmungen zum Medienkonsum der Kinder.- 4. Pädagogische Qualifikationen.- 5. Selbsteinschätzung der Qualifikation.- 6. Medienerziehung im Kindergarten.- 7. Ausblick.- Literatur.- Medienpädagogische Fortbildungsangebote für Erzieherinnen. Ergebnisse einer Recherche.- Produktions- und lebensweltbezogene Medienpädagogik in der Ausbildung.- 1. Medienpädagogik in Ausbildung und Kindergarten.- 2. Ziele einer produktions- und lebenswelt-orientierten Medienpädagogik.- 3. Medienarbeit in der Ausbildung und Praxistransfer.- 4. Erfahrungen aus der Ausbildungspraxis.- 4.1 Thematisierung alltäglicher Lebenswelt.- 4.2 Entfaltung von Kreativität und Phantasie.- 4.3 Die Produkte: Kritische Phantasien, Alltag, Selbstdarstellungen.- 5. Aktive Medienarbeit: Folgerungen für die zukünftige Praxis.- Literatur.- Medienpädagogik in den Lehrplänen der Fachschulen für Sozialpädagogik. Eine Bestandsaufnahme.- Ausgewertete Dokumente.- Literatur.- Dreißig Jahre Lehrerin für Kinder- und Jugendliteratur. Interview: Christine Feil (DJI).- Die Ansprüche an den Kindergarten. Zur gesellschaftlichen undpädagogischen Bedeutung des Kindergartens heute.- 1. Kinder als Rechtsobjekte.- 2. Veränderte familiale und gesellschaftliche Gegebenheiten.- 3. Ein Bundesgesetz zur Abstützung.- 4. Kindergarten und Kinderpolitik.- Literatur.- II. Medienalltag und Mediennutzung von Kindern im Kindergartenalter.- Medien in der Alltagsgestaltung von Kindern. Zwei Beispiele: Dorothea und Ramón.- 1. Dorothea und Ramön zwei Kindergartenkinder werden vorgestellt.- 2. Der Vormittag im Kindergarten.- 2.1 Die (Medien-)Angebote des Kindergartens.- 2.2 Spiele und Gespräche im Freispiel.- 3. Der Nachmittag in der Familie.- 3.1 Die Medienangebote der Familien.- 3.2 Spiele und Rivalitäten mit Geschwistern und Freunden.- 3.3 Medienrituale am Abend.- 4. Kinderalltag Medienalltag?.- Literatur.- Fernsehen, Bücher, Kassetten: Daten zur Nutzung durch drei- bis sechsjährige Kinder.- 1. Zum pädagogischen Wert allgemeiner Daten.- 2. Mediennutzungsforschung: Meßmethoden und Erhebungstechniken bei Vorschulkindern.- 2.1 Fernsehstatistik: Telemetrische Messungen und Maße.- 2.2 Klassische sozialwissenschaftliche Erhebungsmethoden.- 3. Die Medienausstattung in Familien mit drei- bis sechsjährigen Kindern.- 4. Die Fernsehnutzung der drei- bis sechsjährigen Kinder.- 4.1 Wieviel Zeit verbringen Kinder vor dem Fernseher?.- 4.2 Kindliche Fernsehnutzung in Kabelhaushalten.- 4.3 Internationaler Vergleich.- 4.4 Wann sehen am Tag Kinder fern, wo und mit wem?.- 4.5 Was sehen Kinder im Fernsehen?.- 5. Nutzung von Kinderbüchern.- 5.1 Wieviel Zeit verbringen Kinder mit Büchern?.- 5.2 Wann am Tag schauen Kinder Bücher an, wo und mit wem?.- 6. Nutzung von Tonkassetten.- 6.1 Wieviel Zeit verbringen Kinder mit Tonkassetten?.- 6.2 Wann am Tag hören Kinder Kassetten, wo und mit wem?.- 7. Mediennutzung:Generelle Dramatisierungen sind nicht angebracht.- Literatur.- Mädchenspiele Jungenspiele: zwei getrennt Welten?.- 1. Erinnerungen an die eigene Spielzeugwelt.- 2. Eindrücke von Mädchen- und Jungenzimmern heute.- Der Medienalltag von Kindern im Kindergarten Beobachtungen im Tagesablauf.- Christine Feil.- Maria Furtner-Kallmünzer.- 1. Medienalltag von Kindern: Was ist das?.- 2. Mediensymbole als Brücke zwischen Familie und Kindergarten: Die Ankunft.- 3. Das Freispiel als Entwicklungsraum für medienbezogene Spiele und Gespräche.- 3.1 Medien als Orientierungshilfen in offenen sozialen Situationen: Beginn der Freispielzeit.- 3.2 Medienbezüge in spielbegleitenden Dialogen und in Genrespielen: Spiele in der Bauecke.- 3.3 Medienroutinen im Familienspiel: Spiele in der Puppenecke.- 3.4 Lesespiele mit Bilderbüchern des Kindergartens: Spiele in der Leseecke.- 3.5 Körperbetonte Medienspiele: Spiele in der Kuschelecke.- 3.6 Erzählen, Rechthaben, Auftrumpfen: Mediengespräche an den Tischen.- 3.7 Zwischen medienbezogener Phantasie und Stören: Spiele und Austoben im freien Raum und im Garten.- 4. Medienpädagogische Initiativen der Erzieherin: Das Beispiel Stuhlkreis.- 5. Die tägliche Routine: Aufräumen, Gang zur Toilette, Brotzeit, Warten aufs Abholen.- 6. Medien im Tagesablauf des Kindergartens: Zusammenfassung.- Richtung Gegenwelt? Kinderkultur als gleichaltrigenorientierte Konsumkultur.- 1. Stichwort Kinderkultur.- 2. Kinderkultur heute: gemeinsame Erfahrung mit Markt und Medien.- 3. Aufwachsen in einer horizontalen Gesellschaft oder: Warum Barbie und Co. nicht einfach austauschbar sind.- 4. Konsumentensozialisation als Ausdruck eines veränderten Eltern-Kind-Verhältnisses.- 5. Veränderte Marketingkonzepte oder: Die Vernetzung von Fernseh- undSpielzeugmarkt.- 6. Internationalisierung des Medienangebots und nationale Kinderkultur am Beispiel Italiens.- 7. Kultur für oder Kultur der Kinder? Zur Differenzierung eines traditionellen Gegensatzpaares.- Literatur.- III. Mediale Erfahrungswelten: Wahrnehmen, Erleben und Verarbeiten durch Kinder.- Wie Kinder Medien gebrauchen. Theoretische Erklärungsansätze zur Auseinandersetzung von Kindern mit Medienangeboten.- 1. Kinder als Medienkonsumenten: kindliche Orientierungen im mediatisierten Alltag.- 2. Kinder als Medienrezipienten: die Verarbeitung medialer Angebote durch Kinder.- 2.1 Der Wirkungsansatz.- 2.2 Der Uses-and-Gratifications Approach.- 2.3 Der Nutzenansatz.- 2.4 Der Ansatz der strukturanalytischen Rezeptionsforschung.- 3. Einige Ergebnisse aus den Untersuchungen der Freiburger Projektgruppe Strukturanalytische Rezeptionsforschung.- 3.1 Die Auseinanderset…
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