Die Wehranleihe 1936

Die Wehranleihe 1936

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783759796233
Genre:
Buchhandel & Bibliothekswesen
Autor:
Peter Christen
Herausgeber:
BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum:
10.01.2025

Europa 1936: Der Schatten des Krieges verdunkelt den Kontinent. Das nationalsozialistische Deutschland rüstet massiv auf. Die Schweiz ist entschlossen, ihre Unabhängigkeit und Neutralität zu verteidigen und beschließt ein gigantisches Rüstungsprogramm. Initiiert wurde dieses vom populären Vorsteher des Eidgenössischen Militärdepartementes Bundesrat Rudolf Minger. Doch woher das Geld nehmen in Zeiten der Wirtschaftskrise? Die Regierung greift zu einem ungewöhnlichen Mittel: der Wehranleihe. Damit können Schweizer Bürger erstmals direkt in die Aufrüstung ihres Landes investieren. Dieses Buch enthüllt die Geschichte hinter der Wehranleihe von 1936 und zeichnet ein lebendiges Bild der Schweiz in den turbulenten 1930er Jahren. Erfahren Sie mehr über: die Bedrohung durch das nationalsozialistische Deutschland und die Herausforderungen für die Schweizer Politik, die wirtschaftlichen und finanziellen Schwierigkeiten, die zur Wehranleihe führten, die Details der Anleihe, die verschiedenen Zertifikate und die beispiellose Propaganda-Kampagne, die die Bevölkerung zum Kauf bewegen sollte, den dramatischen Absturz des Schweizer Frankens und den Skandal um die Verwendung der Gelder, der den Bundesrat zur Stellungnahme zwang, sowie die faszinierenden numismatischen und philatelistischen Leckerbissen, die nur dank der Wehranleihe entstanden sind und Sammler bis heute begeistern. Tauchen Sie ein in ein spannendes Kapitel Schweizer Geschichte und entdecken Sie die Hintergründe eines außergewöhnlichen Finanzinstruments!

Autorentext
Dr. Peter Christen war tätig in verschiedensten Funktionen bei Schweizer Gross- und Privatbanken in der Schweiz und im Ausland, zuletzt als Chief Executive Officer einer Genfer Privatbank. Darüber hinaus besitzt er eine langjährige und profunde Erfahrung auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Finanzgeschichte und hat auf dem Gebiet «Historische Wertpapiere» zahlreiche wegweisende Schriften publiziert. Er ist Preisträger des internationalen Journalistenpreises Historische Wertpapiere und Finanzgeschichte. Als Präsident des Schweizer Sammlervereins Scripophila-Helvetica und Mitglied in verschiedenen internationalen Sammler- und Spezialisten-Vereinen sowie als Teilhaber des grössten Schweizer Auktions- und Handelshauses für Historische Wertpapiere berät er weltweit verschiedenste Sammler, Investoren und Museen im Bereich Historische Wertpapiere.

Klappentext
Angesichts der in Europa aufziehenden grossen Kriegsgefahr und der massiven Aufrüstung im nationalsozialistischen Deutschland beschloss das Eidgenössische Parlament im Jahr 1936 ein grosses ausserordentliches Rüstungsprogramm von 235 Millionen Franken. Dieses wurde initiiert vom populären Vorsteher des Eidgenössischen Militärdepartementes Bundesrat Rudolf Minger. Zur Finanzierung griff der Bundesrat nicht etwa in die Staatskasse, sondern gab eine neuartige Wehranleihe heraus: ein Wertpapier, mit dem der Bürger direkt in die Aufrüstung der Armee investieren konnte. Das Buch erklärt das schwierige politische, wirtschaftliche, finanzielle sowie militärische Umfeld der Schweiz in den 1930er Jahren, das zur Ausgabe dieser Anleihe führte. Es erklärt detailliert alle Aspekte der Wehranleihe, stellt die einzelnen Zertifikate genauer dar und zeigt die mit der Ausgabe verbundenen riesigen und noch nie gesehenen Propaganda-Massnahmen. Das Buch erläutert die folgenschweren Ereignisse während der Emissionsperiode, welche in der drastischen Abwertung des Schweizer Frankens gipfelten. An die Öffentlichkeit gelangte sogar ein Skandal um die Verwendung der gesammelten Gelder, die den Bundesrat zur Stellungnahme zwang. Schliesslich werden auch die weiteren numismatischen und philatelistischen Leckerbissen dargestellt, welche nur dank der Wehranleihe entstanden sind und noch heute die Sammler begeistern.


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