Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Zeitgeschichte (1946 bis 1989)
Autor:
Dieter Kolonovits, Hannelore Burger, Harald Wendelin
Herausgeber:
Boehlau Verlag
Erscheinungsdatum:
31.12.2003
Im vorliegenden Band wird die Frage des Entzuges der Staatsbürgerschaft durch die Nationalsozialisten und der Wiedererwerb der Staatsbürgerschaft in der Zweiten Republik sowohl aus juristischer wie historischer Sicht erörtert. Dieter Kolonovits stellt in seinem Beitrag die - de facto bis 1993 - unzureichenden gesetzlichen Bestimmungen zur Wiedereinbürgerung vertriebener Juden und Jüdinnen dar. Hannelore Burger und Harald Wendelin zeichnen an Hand von Fallbeispiel den Entzug durch die Nationalsozialisten und die Schwierigkeiten und Mühsalen bei der Wiedereinbürgerung nach. Die Bedeutung der österreichischen Staatsangehörigkeit lag 1945 vor allem in der Verknüpfung mit Entschädigungsmaßnahmen. So waren etwa Leistungen aus der Opferfürsorge nur für österreichische Staatsbürgerschaft vorgesehen. Erst durch das Abkommen von Washington 2001 wurde das Staatsbürgerschaftserfordernis aufgehoben.
Autorentext
Harald Wendelin, geboren 1964. 1992 - 1993 Freier Mitarbeiter des ORF-Landesstudios Burgenland. 1994 -1995 Redakteur und Chef vom Dienst bei der WirtschaftsNachrichtenagentur META Communication, 1995 -1997, Forschungsprojekte zu Themen der burgenländischen Landesgeschichte, zu ethnischen und religiösen Minderheiten, zur Frage der Staatsgrenzen sowie zur historischen Genese von Fremdenrecht, Heimatrecht und Schub: gemeinsam mit Hannelore Burger Staatsbürgerschaft und Vertreibung.
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