Mein Kriegstagebuch

Mein Kriegstagebuch

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783695743520
Genre:
Romanhafte Biografien
Autor:
Hans Peter Koehler
Herausgeber:
BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum:
26.01.2026

Dieses Buch ist ein authentisches Kriegstagebuch aus den Jahren 1941 bis 1945 und gewährt tiefe Einblicke in das wahre Soldatenleben hinter der Front. Hans Peter Koehler war kein Offizier, kein Held aus den Geschichtsbüchern - sondern ein einfacher Soldat in einer Spezialeinheit der Nachrichtentruppe. Er diente in einem sogenannten Trägerfrequenztrupp - einer kleinen, selbständig operierenden Einheit, deren Auftrag es war, unter schwierigsten Bedingungen für sichere Kommunikation hinter der Front zu sorgen. Sein Tagebuch zeigt den Alltag eines Landsers - ungeschönt, unmittelbar und bewegend. Zwischen eisiger Kälte, technischer Präzision und der ständigen Bedrohung durch den Krieg entsteht ein ehrliches Bild vom Leben abseits der großen Schlachten. Ein authentisches Zeitdokument - spannend, roh und zutiefst menschlich. Für alle, die begreifen wollen, wie Krieg wirklich war. Beschreibung Im Alter von 19 Jahren wurde Hans Peter Koehler im Jahr 1941 zur Wehrmacht eingezogen. Er diente in der Nachrichtenabteilung 660, 4. Trägerfrequenzzug, Trupp 11. Abgesetzt und auf sich allein gestellt im russischen Ödland meisterte er gemeinsam mit seinen Kameraden den Alltag in einer kleinen Baracke nahe dem Dorf Krasnoje bei Smolensk. Dort errichteten sie die Verstärkerstelle 29, um Sprechverbindungen von der Front in das Reich sicherzustellen. Peter überlebte den erbarmungslosen Winter 1941/42 an der Ostfront. Mit dem Vormarsch der Roten Armee begann 1943 der Rückzug. Peter entkam nur knapp dem Tod und flüchtete unter Lebensgefahr nach Deutschland. Er geriet in britische Kriegsgefangenschaft und kehrte nach langer Zeit des Wartens und Hungerns im Sommer 1945 in die Heimat zurück. Dieses Buch beinhaltet: - Tiefe Einblicke in das einfache und echte Soldatenleben im Zweiten Weltkrieg - 31 originale Fotos aus der Dienstzeit - Originale Urkunden und handgefertigte Zeichnungen von Hans Peter Koehler

Autorentext
Hans Peter Koehler wurde am 9. Mai 1921 in Bad Freienwalde geboren. Mit seinen Eltern zog er nach Magdeburg, wo er von 1927 bis 1938 die Volksschule besuchte. 1939 begann er eine Lehre als Fernmeldemonteur, die er 1941 mit dem Einzug zur Wehrmacht unterbrechen musste. Während des Russlandfeldzugs von 1941 bis 1945 führte er ein Tagebuch, das er nach dem Krieg mit Bildern und Erinnerungen ergänzte. Ab 1945 arbeitete er wieder als Fernmeldemonteur bei seiner alten Firma. Er heiratete Katharina und bekam mit ihr zwei Kinder. In den 1950er-Jahren wurde er Revisor bei der VVB R-F-T Anlagenbau und später zum Oberinspektor bei der Deutschen Post im Bereich Fernmeldewesen befördert. Anschließend absolvierte er ein Studium der Ingenieurpädagogik. Als Fachautor wirkte er im Kollektiv an mehreren technischen Fachbüchern mit: - Wissensspeicher Fernmeldewesen - Formeln, Übersichten, Tabellen (1970) - Wissensspeicher Nachrichtentechnik - Grundlagenbildung (1974) - Wissensspeicher Nachrichtentechnik (1978) - Nachrichtentechnik Wissensspeicher (1985) Erschienen im VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin. Seinen Ruhestand verbrachte er ab 1986 in Brandenburg an der Havel. Hans Peter Koehler starb am 5. Dezember 2008 im Alter von 87 Jahren.

Klappentext
Im Alter von 19 Jahren wurde Hans Peter Koehler 1941 in die Wehrmacht eingezogen. Er kam zur Nachrichten-Abteilung 660/ 4. Trägerfrequenz-Zug (Trupp 11). Abgesetzt und auf sich allein gestellt, im russischen Ödland, meisterte Peter den Alltag in einer kleinen Baracke beim Dorf Krasnoje. Er baute mit seinen Kameraden die Verstärkerstelle 29 auf, um Sprechleitungen von der Front ins Reich sicher zu stellen. Dieser Trägerfrequent-Trupp versorgte die Heeresgruppe Mitte und agierte selbständig. Peter überlebte den erbitterten Winter in Russland 1941/1942 und bekam dafür die Medaille (Winterschlacht im Osten). Durch den Vormarsch der russischen Armee, begann 1943 die Flucht zurück ins Reich. Er entkam nur knapp dem Tode, und floh mit dem letzten Schiff nach Deutschland. Peter Koehler geriet in britische Gefangenschaft. Nach langem Warten und Hungern kehrte er im Sommer 1945 in die Heimat zurück. Dieses geschichtliche Werk bietet einen einzigartigen Einblick in die tägliche Arbeit der Trägerfrequenz Truppen an der Ostfront.


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