Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Soziologische Theorien
Autor:
Brigitta Weninger, Josef Weninger
Herausgeber:
BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum:
10.12.2025
Wer käme auf die Idee, dass er die Führerscheinprüfung bei der Fahrschule macht, bei der er gelernt hat? Wer käme auf die Idee, seine Lehrabschlussprüfung bei dem Lehrbetrieb zu machen, in dem er für den Lehrberuf gelernt hat? Wieso macht man die Matura und alle anderen Prüfungen in den Schulen, in denen man gelernt hat? Und vor Allem bei diesen Lehrern, bei denen man die Dinge erklärt bekam. Will man subjektive Beeinflussung von Prüfungen verhindern, darf die Rolle des Lehrers niemals mit der Rolle des Prüfers in einer Person vereint werden. Diese subjektiven Beeinflussungen der Prüfungen sind selbst dann schlecht, wenn sie gute Noten für schlechte Leistungen zur Folge haben. Wie soll ein Schüler ein positives Verhältnis zur Leistung entwickeln, wenn er auch ohne Leistung positive Noten bekommt? Prüfungen brauchen größtmögliche Transparenz und Gerechtigkeit. Wenn die Inhalte klar definiert sind und die Schüler die Inhalte gelernt haben, können sie eine Prüfung bei fast jedem Prüfer machen. Es braucht dann auch keine Noten - die Abzeichnung aller erledigten Lernziele mit einem einfachen "OK" oder einer Unterschrift eines Lehrers zeigt ein wesentlich genaueres Bild des Leistungsstandes eines Schülers als es Noten jemals können. Eine einzige zentrale Prüfungsstelle gibt es in der Schweiz für die externen Maturitätsprüfungen, was eine sehr objektive Lösung ist. Nach diesem Muster könnte man in Österreich eine zentrale Prüfungsstelle für Jahresabschlussprüfungen oder zumindest für Matura und Pflichtschulabschluss einsetzen. Dazu braucht es aber eine Veränderung der Gesetze, die vom Ministerium, der Politik und / oder den Bildungsdirektionen eingeleitet werden müssen. Würde man zum Beispiel 6 Abschlüsse (alle 2 Jahre einen) fix definieren, könnte jedes Kind und jeder Jugendliche ganz individuell und nach seinem eigenen Tempo für diese Abschlüsse lernen und sie erreichen. Diese Abschlüsse könnten zum Beispiel folgendermaßen definiert sein: "Diplom Stufe 2", "Diplom Stufe 4", "Diplom Stufe 6", "Diplom Stufe 8" (Pflichtschulabschluss), "Diplom Stufe 10", "Diplom Stufe 12" (Matura). Wir wünschen uns, dass unsere Buchserie "1, 2, 3, 4, 5 zur neuen Schule" zu vielen Gesprächen anregt und viele mutige Menschen eine Veränderung in Österreichs Bildungssystem einleiten und dass in den Bildungsbehörden diese Reform rasch umgesetzt wird.
Autorentext
Dipl.-Ing. Josef Weninger 7.8.1949 geboren, Maschinenbau-Studium an der TU Wien, Abschluss mit dem Akademischen Titel "Diplom - Ingenieur", parallel dazu Gründung und Leitung eines Jugendklubs 23 Jahre als leitender Angestellter in einem Multi-Konzern tätig, zuletzt tätig als Schulungs-, Sicherheits- und Umweltmanager Hospitationen an Montessori-Schulen in Holland und Deutschland -Gründer und Vorsitzender des Montessori-Schulvereins, des Trägervereins der Wiener Montessori-Schulen seit 2002 bei WeMont Ausbildner in Montessori-Kursen und zugleich Vertriebsleiter für die Montessori-Materialien von WeMont von 2003-2010 Lehrer an der Wiener Montessori-Sekundarschule seit 2010 Co-Entwickler der WeMont-Materialien Entwickler zahlreicher Materialien auf Basis der Montessori-Pädagogik Kassier des Montessori-Dalton-Schulvereins Seit 2010 Lehrer und administrativer Leiter der Montessori-Dalton-Schule LUV Verantwortlich für die Gestaltung der Homepage von www.wemont.at, www.externist.at und www.daltonschule.wien
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