Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Werbung & Marketing
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum:
01.01.1961
Der Handel hat jahrhundertelang in der Volksmeinung, aber auch im Urteil der gebildeten Welt, eine zwielichtige Stellung eingenommen. Die uralten Vorstel lungen von der "Unproduktivität" des bloßen Handelns ohne sichtbare materielle Produktionsleistung beherrschen auch heute noch weite Kreise. Die Öffentlich keit erbost sich immer wieder über die "zu hohen" Handelsspannen, über den betrügerischen Kaufmann. Diese negative Beurteilung ist deutlich in der sozialen Einschätzung dieses Standes zu bemerken. Der Begriff des "ehrbaren Kaufmanns" ist geradezu der Ausdruck dafür, daß man die Mehrzahl der Vertreter dieses Berufes eben als nicht ehrbar angesehen hat oder noch ansieht. Aber der Handel in seiner Eigenart als immaterielle Produktion konnte lange auch nicht theoretisch erklärt werden, und die Preise, die von ihm gefordert wur den, mußten zwangsläufig ebensolange als verdächtig, zu hoch oder überhaupt als Betrug gelten. Denn die ökonomische Wissenschaft hat in Fragen des Handels lange Zeit eine höchst indifferente Haltung eingenommen. Sie hat sich meist mit der Untersuchung der materiellen Produktion, der Arbeit, der Urproduktion oder des Geldes beschäftigt und für diese Gebiete relativ geschlossene wissenschaftliche Systeme entwickelt. Sie hat bis heute aber keine entsprechende Theorie des Handels oder der Warenverteilung schlechthin geschaffen. Trotz der intensiven Arbeit betriebswirtschaftlicher Autoren seit den zwanziger Jahren dieses Jahr hunderts ist dieses Vakuum innerhalb der Wirtschaftswissenschaften noch nicht ausgefüllt. Der Umfang des diesbezüglichen modernen Schrifttums darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß eine Handels- oder Absatztheorie nur in Ansätzen besteht.
Inhalt
Erstes Kapitel Die Lehre der Scholastik vom Handel.- 1. Der augustinische Einfluß.- 2. Alexander von Hales.- 3. Thomas von Aquin.- 4. Heinrich von Gent.- 5. Duns Scotus.- 6. Johannes Nider.- 7. Bernhard von Siena.- 8. Antonin von Florenz.- 9. Cajetanus de Vio.- 10. Der Handel in der spätscholastischen Wirtschaftslehre.- 11. Antonio Maria Venusti und das Compendio utilissimo.- 12. Ludwig Molina.- 13. Zusammenfassung.- Zweites Kapitel Der Handel im Urteil der Reformationszeit.- Drittes Kapitel Die Anfänge der Einzelwirtschaftslehre.- 1. Kaufmännische Handbücher des 14.16. Jahrhunderts.- 2. Der Beginn einer selbständigen Handelslehre.- 3. Beurteilung.- Exkurs: Das arabische Kaufmannsbuch des Ali ad-Dimisqi.- Viertes Kapitel Die handlungswissenschaftliche Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts.- I. Übersicht.- II. Handelswirtschaftliche Begriffe der älteren Literatur.- Fünftes Kapitel Die Handelswissenschaft des 19. Jahrhunderts in Deutschland.- Sechstes Kapitel Der Handel im Urteil der Nationalökonomie.- I. Die deutschen Kameralisten.- II. Die ältere Nationalökonomie und der Produktivitätsstreit.- Siebentes Kapitel Geschichte der modernen handels- und absatzwirtschaftlichen Literatur.- I. Die deutsche Literatur.- II. Die amerikanische Marketing-Literatur.- III. Die handelswirtschaftliche Literatur in Frankreich.- IV. Die handelswirtschaftliche Literatur in Italien.- V. Einige wesentliche Züge des modernen Schrifttums.- Achtes Kapitel Grundfragen und Probleme der modernen Absatzlehre.- I. Die Funktionenlehre.- II. Die Institutionenlehre.- III. Kosten- und Ertragsaspekte in der Absatzliteratur.- Verzeichnis der wichtigsten Schriften.- Namensverzeichnis.
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