Auswirkungen der Flächenwidmung auf die Windkraftnutzung

Auswirkungen der Flächenwidmung auf die Windkraftnutzung

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639314656
Genre:
Bau- & Umwelttechnik
Autor:
Johanna Schmutzer
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Die Errichtung und der Betrieb einer Windkraftanlage in Österreich setzen eine spezielle Widmung für eine solche Nutzung des Grundstücks voraus. Liegt diese nicht vor, können auch die eigentlichen Errichtungs- und Betriebsgenehmigungen nicht eingeholt werden. Eine Änderung des jeweiligen Flächenwidmungsplanes wird von der Gemeinde im Rahmen ihrer verfassungsrechtlich garantierten Selbstverwaltung vorgenommen und erfolgt per Verordnung. Die ausschließlich amtswegige Einleitung dieses Änderungsverfahrens und der Entscheidungscharakter der Verordnung macht eine Mitsprache von und eine rechtliche Kontrolle durch einen potentiell interessierten Projektentwickler unmöglich; dieser hat keinerlei durchsetzbaren Rechtsanspruch auf eine objektive Prüfung der Sachlage durch die Gemeinde. In der Praxis führt dies dazu, dass Gemeinden bisweilen ohne Angabe von objektiven Gründen eine Umwidmung und damit grundsätzlich die Umsetzung eines Windparks ablehnen und sich einer sachlichen Diskussion über die Vor- und Nachteile verschließen. In der vorliegenden Arbeit wird dieser Sachverhalt analysiert. Die Problemstellen werden konkretisiert und Lösungsansätze werden vorgebracht.

Autorentext
DDI Johanna Schmutzer, MSc is project manager for wind farm development in Austria. She graduated from the Vienna University of Technology (Surveying and Geoinformation) and from the University of Applied Sciences Burgenland (Sustainable Energy Systems). In 2010 she received a Master's Degree in Carbon Management from the University of Edinburgh.

Klappentext
Die Errichtung und der Betrieb einer Windkraftanlage in Österreich setzen eine spezielle Widmung für eine solche Nutzung des Grundstücks voraus. Liegt diese nicht vor, können auch die eigentlichen Errichtungs- und Betriebsgenehmigungen nicht eingeholt werden. Eine Änderung des jeweiligen Flächenwidmungsplanes wird von der Gemeinde im Rahmen ihrer verfassungsrechtlich garantierten Selbstverwaltung vorgenommen und erfolgt per Verordnung. Die ausschließlich amtswegige Einleitung dieses Änderungsverfahrens und der Entscheidungscharakter der Verordnung macht eine Mitsprache von und eine rechtliche Kontrolle durch einen potentiell interessierten Projektentwickler unmöglich; dieser hat keinerlei durchsetzbaren Rechtsanspruch auf eine objektive Prüfung der Sachlage durch die Gemeinde. In der Praxis führt dies dazu, dass Gemeinden bisweilen ohne Angabe von objektiven Gründen eine Umwidmung und damit grundsätzlich die Umsetzung eines Windparks ablehnen und sich einer sachlichen Diskussion über die Vor- und Nachteile verschließen. In der vorliegenden Arbeit wird dieser Sachverhalt analysiert. Die Problemstellen werden konkretisiert und Lösungsansätze werden vorgebracht.


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