Gesetz zur Stärkung der gesundheitlichen Prävention

Gesetz zur Stärkung der gesundheitlichen Prävention

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639258127
Genre:
Wirtschaft
Autor:
Florian Leppert
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

2005 brachte die Regierung einen Entwurf für ein Präventionsgesetz in die parlamentarische Beratung ein. Zwar scheiterten die Verhandlungen, doch zeigt der Entwurf, dass der Gesetzgeber Bedarf für eine staatliche Regelung der Prävention sieht. Das Gesetz hätte Prävention als vierte Säule im Gesundheitswesen neben Kuration, Rehabilitation und Pflege etabliert. Aus ökonomischer Sicht stellt sich die Frage, ob Deutschland überhaupt ein solches Gesetz benötigt. Ist nicht jeder Mensch selbst für seine Gesundheit verantwortlich und kann selbst bestimmen, wie er sich ernähren will oder ob er sich impfen lässt? Florian Leppert analysiert das Verhalten von rationalen Menschen und deren Anreize, Prävention zu betreiben. Nach der klassischen Perspektive untersucht er, was geschieht, wenn Menschen nicht (wie klassisch angenommen) exponentiell diskontieren sondern hyperbolisch. Daneben werden noch andere Argumente für und wider einer staatlichen Regelung diskutiert, die sich aus dem deutschen Sozialversicherungssystem ergeben. Der Autor zeigt, dass unterlassene Prävention im jetzigen System rational sein kann und er zeigt Ansatzpunkte, an die ein neues Präventionsgesetz ansetzen sollte.

Autorentext
Florian Leppert studierte Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Gesundheitsökonomie und Öffentliche Finanzen an der Leibniz Universität Hannover und der University of North Carolina. Jetzt ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement von Prof. Dr. Greiner an der Universität Bielefeld.

Klappentext
2005 brachte die Regierung einen Entwurf für ein Präventionsgesetz in die parlamentarische Beratung ein. Zwar scheiterten die Verhandlungen, doch zeigt der Entwurf, dass der Gesetzgeber Bedarf für eine staatliche Regelung der Prävention sieht. Das Gesetz hätte Prävention als vierte Säule im Gesundheitswesen neben Kuration, Rehabilitation und Pflege etabliert. Aus ökonomischer Sicht stellt sich die Frage, ob Deutschland überhaupt ein solches Gesetz benötigt. Ist nicht jeder Mensch selbst für seine Gesundheit verantwortlich und kann selbst bestimmen, wie er sich ernähren will oder ob er sich impfen lässt? Florian Leppert analysiert das Verhalten von rationalen Menschen und deren Anreize, Prävention zu betreiben. Nach der klassischen Perspektive untersucht er, was geschieht, wenn Menschen nicht (wie klassisch angenommen) exponentiell diskontieren sondern hyperbolisch. Daneben werden noch andere Argumente für und wider einer staatlichen Regelung diskutiert, die sich aus dem deutschen Sozialversicherungssystem ergeben. Der Autor zeigt, dass unterlassene Prävention im jetzigen System rational sein kann und er zeigt Ansatzpunkte, an die ein neues Präventionsgesetz ansetzen sollte.


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