Europäisierung oder "Exception Culturelle"?

Europäisierung oder "Exception Culturelle"?

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639256130
Genre:
Vergleichende & internationale Politikwissenschaft
Autor:
Rebecca Agbodjan
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Initiativen wie "Kulturhauptstadt Europas" zeigen, dass die Europäische Union auch kulturpolitisch tätig ist. Allerdings wird häufig übersehen, dass die finanzielle Unterstützung von Kulturprojekten nur einen kleinen Teil des Puzzles ausmacht, aus dem sich ihre kulturellen Tätigkeiten zusammensetzen. Weitaus größere Wirkung hat sie durch ihre "indirekten" Kulturkompetenzen. Diese äußern sich in Rechtsakten, die überwiegend für wirtschaftliche Tätigkeiten wie z.B. den Handel bestimmt sind, aber dennoch Einfluss auf nationale Kulturarbeit haben. Nach einer Darstellung und Analyse der Inhalte, Akteure und Strukturen, in denen sich kulturelle Waren und Dienstleistungen auf europäischer und internationaler Ebene befinden demonstriert dieses Buch am Schluss anhand eines Fallbeispiels mögliche Folgen der kulturellen Ordnungspolitik der EU für den Nationalstaat. Dabei plädiert die Autorin im Sinne einer "Exception Culturelle" dafür, dass kulturelle Waren und Dienstleistungen trotz ihrer wirtschaftlichen Komponente im internationalen Handel nicht wie normale Güter behandelt werden sollen. Das Buch richtet sich an Künstler, Kulturmanager und kulturpolitisch Interessierte.

Autorentext
Rebecca Agbodjan studierte Kulturarbeit an der Fachhochschule Potsdam. Derzeit ist sie Masterstudentin des Postgraduiertenstudiengangs Europawissenschaften an der Freien Universität Berlin und Mitglied im Vorstand der Jungen Europäischen Bewegung Berlin-Brandenburg.

Klappentext
Initiativen wie "Kulturhauptstadt Europas" zeigen, dass die Europäische Union auch kulturpolitisch tätig ist. Allerdings wird häufig übersehen, dass die finanzielle Unterstützung von Kulturprojekten nur einen kleinen Teil des Puzzles ausmacht, aus dem sich ihre kulturellen Tätigkeiten zusammensetzen. Weitaus größere Wirkung hat sie durch ihre "indirekten" Kulturkompetenzen. Diese äußern sich in Rechtsakten, die überwiegend für wirtschaftliche Tätigkeiten wie z.B. den Handel bestimmt sind, aber dennoch Einfluss auf nationale Kulturarbeit haben. Nach einer Darstellung und Analyse der Inhalte, Akteure und Strukturen, in denen sich kulturelle Waren und Dienstleistungen auf europäischer und internationaler Ebene befinden demonstriert dieses Buch am Schluss anhand eines Fallbeispiels mögliche Folgen der kulturellen Ordnungspolitik der EU für den Nationalstaat. Dabei plädiert die Autorin im Sinne einer "Exception Culturelle" dafür, dass kulturelle Waren und Dienstleistungen trotz ihrer wirtschaftlichen Komponente im internationalen Handel nicht wie normale Güter behandelt werden sollen. Das Buch richtet sich an Künstler, Kulturmanager und kulturpolitisch Interessierte.


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