Kleidertausch in der Barockliteratur

Kleidertausch in der Barockliteratur

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639202724
Genre:
Deutsche Sprach- & Literaturwissenschaft
Autor:
Belinda Hummel
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Kleidertausch beziehungsweise Crossdressing als kulturelles Phänomen hat in den letzten Jahren im Zuge der Gender Studies vor allem in den Geistes- und Kulturwissenschaften an Aktualität gewonnen. Beschäftigen sich diese Wissenschaftsbereiche diesbezüglich tendenziell mit der Gegenwart, so versucht diese Arbeit, aktuelles Wissen auf voraufklärerische literarische Texte anzuwenden. Nach einer diachronen Betrachtung des Begriffs Mode gibt das Buch einen bündigen Überblick über Crossdresser vor allem in der Literatur der Antike und des Barock. Drei Zentraltexte (Johann Beers Jungfer-Hobel , Grimmelshausens Simplicissimus sowie seine Landstörtzerin Courasche ) werden hinsichtlich ihrer Kleidertauschelemente untersucht. Dabei wird stets die Verbindungslinie zu weiterer (antiker und barocker) Crossdressing-Literatur aufrechterhalten. Die Autorin begleitet die Figuren von ihrer Verkleidungsmotivation bis hin zur Rückkehr ins Ausgangsgeschlecht und vergleicht ihre Geschichten mit der historischen Realität barocker Crossdresser. Das Buch richtet sich in erster Linie an Kultur- und Literaturwissenschaftler.

Autorentext
Die Verfasserin studierte Deutsche Philologie, Cultural Studies und Kulturmanagement in Wien und ist als Verlagslektorin tätig.

Klappentext
Kleidertausch beziehungsweise Crossdressing als kulturelles Phänomen hat in den letzten Jahren im Zuge der Gender Studies vor allem in den Geistes- und Kulturwissenschaften an Aktualität gewonnen. Beschäftigen sich diese Wissenschaftsbereiche diesbezüglich tendenziell mit der Gegenwart, so versucht diese Arbeit, aktuelles Wissen auf voraufklärerische literarische Texte anzuwenden. Nach einer diachronen Betrachtung des Begriffs Mode gibt das Buch einen bündigen Überblick über Crossdresser vor allem in der Literatur der Antike und des Barock. Drei Zentraltexte (Johann Beers "Jungfer-Hobel", Grimmelshausens "Simplicissimus" sowie seine "Landstörtzerin Courasche") werden hinsichtlich ihrer Kleidertauschelemente untersucht. Dabei wird stets die Verbindungslinie zu weiterer (antiker und barocker) Crossdressing-Literatur aufrechterhalten. Die Autorin begleitet die Figuren von ihrer Verkleidungsmotivation bis hin zur Rückkehr ins Ausgangsgeschlecht und vergleicht ihre Geschichten mit der historischen Realität barocker Crossdresser. Das Buch richtet sich in erster Linie an Kultur- und Literaturwissenschaftler.


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