Die Debatte um die Pille

Die Debatte um die Pille

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639174182
Genre:
Ethnologie-Lexika
Autor:
Uta Teresa Brockmann
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Kaum ein Medikament hat in der Geschichte für so
viele Kontroversen gesorgt wie die Pille. Mit ihr
begann in der Bundesrepublik Deutschland am 1. Juni
1961 eine neue Epoche in der Geschichte der
Verhütungsmethoden, denn an diesem Tag brachte das
Pharmaunternehmen Schering die Pille mit dem Namen
Anovlar auf den Markt. Das Neue an dieser Methode war
damals, dass die Pille einen nahezu
hundertprozentigen Empfängnisschutz gewährleistete,
womit es zu einem der sichersten Mittel gegen
unbeabsichtigte Empfängnis geworden ist. Die nun
vollbrachte Trennung von Sexualität und Fortpflanzung
glich damit einer Revolution. Gegenstand dieser
Arbeit ist die kontroverse Debatte über die Pille in
den sechziger Jahren und die Frage, mit welchen
Argumenten diese geführt wurde. Im Vordergrund stehen
dabei die Teilnehmer an der Debatte und ihre
Moraleinstellungen, die die Grundlage für die
Befürwortung oder Kritik an der Pille schufen. Das
Neuartige, gar Revolutionäre an der Pille bewirkte,
dass die Bundesbürger sich mit dem Medikament
auseinandersetzen mussten, weil althergebrachte
Moralvorstellungen und traditionelle
Partnerschaftsstrukturen sich durch die Pille einem
Wandel unterzogen.

Autorentext
geboren 1981 in Paderborn, studierte zwischen 2002 und 2009 in
Berlin und Amsterdam Geschichte und Volkswirtschaftslehre. Seit
2008 lebt sie in Kopenhagen.

Klappentext
Kaum ein Medikament hat in der Geschichte für so
viele Kontroversen gesorgt wie die Pille. Mit ihr
begann in der Bundesrepublik Deutschland am 1. Juni
1961 eine neue Epoche in der Geschichte der
Verhütungsmethoden, denn an diesem Tag brachte das
Pharmaunternehmen Schering die Pille mit dem Namen
Anovlar auf den Markt. Das Neue an dieser Methode war
damals, dass die Pille einen nahezu
hundertprozentigen Empfängnisschutz gewährleistete,
womit es zu einem der sichersten Mittel gegen
unbeabsichtigte Empfängnis geworden ist. Die nun
vollbrachte Trennung von Sexualität und Fortpflanzung
glich damit einer Revolution. Gegenstand dieser
Arbeit ist die kontroverse Debatte über die Pille in
den sechziger Jahren und die Frage, mit welchen
Argumenten diese geführt wurde. Im Vordergrund stehen
dabei die Teilnehmer an der Debatte und ihre
Moraleinstellungen, die die Grundlage für die
Befürwortung oder Kritik an der Pille schufen. Das
Neuartige, gar Revolutionäre an der Pille bewirkte,
dass die Bundesbürger sich mit dem Medikament
auseinandersetzen mussten, weil althergebrachte
Moralvorstellungen und traditionelle
Partnerschaftsstrukturen sich durch die Pille einem
Wandel unterzogen.


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