Konstruktion und Verbreitung des Feindbildes Islam

Konstruktion und Verbreitung des Feindbildes Islam

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639159356
Genre:
Medienwissenschaft
Autor:
Katharina Buss
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Der Islam wird in der abendländischen Gesellschaft vermehrt als Bedrohung wahrgenommen. Über die negative Prägung des Bildes vom muslimischen Glauben wird dabei meist in Bezug auf Europa berichtet und damit auf Länder, in denen Muslime und Andersgläubige bislang vergleichsweise gewaltfrei zusammen lebten. Wie aber verhält es sich mit der negativen Sichtweise auf die Anhänger des muslimischen Glaubens in einem Land wie Israel, in dem seit Jahrzehnten ein offener Konflikt zwischen den zum größten Teil muslimischen Palästinensern und vorrangig jüdischen Israelis ausgetragen wird? Welche Form hat das Feindbild Islam dort, und welche Rolle spielen die Medien bei seiner Konstruktion und Verbreitung? Die Autorin untersucht anhand einer exemplarischen Diskursanalyse der israelischen Tageszeitung "The Jerusalem Post", inwiefern die Medien in Israel zu einer negativen Sichtweise vieler Israelis auf deren muslimische Nachbarn beitragen. Das Buch bietet einen differenzierten Blick auf die islamische Welt und reflektiert über bereits festgefahrene Wahrnehmungsmechanismen im "Westen" im Allgemeinen, sowie in Israel im Speziellen.

Autorentext
Katharina Buss, geboren 1983 in Freiburg im Breisgau, arbeitet als Journalistin für den Norddeutschen Rundfunk. Studium: Angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg 2004 - 2010; Media and Communication Studies an der University of Glamorgan, Wales 2006/07.

Klappentext
Der Islam wird in der abendländischen Gesellschaft vermehrt als Bedrohung wahrgenommen. Über die negative Prägung des Bildes vom muslimischen Glauben wird dabei meist in Bezug auf Europa berichtet und damit auf Länder, in denen Muslime und Andersgläubige bislang vergleichsweise gewaltfrei zusammen lebten. Wie aber verhält es sich mit der negativen Sichtweise auf die Anhänger des muslimischen Glaubens in einem Land wie Israel, in dem seit Jahrzehnten ein offener Konflikt zwischen den zum größten Teil muslimischen Palästinensern und vorrangig jüdischen Israelis ausgetragen wird? Welche Form hat das Feindbild Islam dort, und welche Rolle spielen die Medien bei seiner Konstruktion und Verbreitung? Die Autorin untersucht anhand einer exemplarischen Diskursanalyse der israelischen Tageszeitung "The Jerusalem Post", inwiefern die Medien in Israel zu einer negativen Sichtweise vieler Israelis auf deren muslimische Nachbarn beitragen. Das Buch bietet einen differenzierten Blick auf die islamische Welt und reflektiert über bereits festgefahrene Wahrnehmungsmechanismen im "Westen" im Allgemeinen, sowie in Israel im Speziellen.


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