Babyklappen und anonyme Geburten

Babyklappen und anonyme Geburten

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639078800
Genre:
Sozialwissenschaften allgemein
Autor:
Christiane Biersack
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Fälle von Kindesaussetzungen bzw. Kindstötungen hates in Deutschland schon immer gegeben. Die Anzahlder Fälle, so schätzen Experten, liegt zwischen 40-50 Kinder pro Jahr. Davon werden etwa die Hälftenoch lebend gefunden. Diese Zahl ist so niedrig wienoch nie zuvor, dennoch werden seit 1999 in ganzDeutschland Babyklappen installiert und anonymeGeburten angeboten. Dies alles in der Hoffnung, denverzweifelten Müttern eine Alternative zu bieten undAussetzungen bzw. Tötungen von Kindern in Zukunftgänzlich zu vermeiden. Doch diese Einrichtungen sindweder neu noch unumstritten. Woher kommt also dasstarke Interesse an dieser straffreien undanonymen Abgabeform? Wer kontrolliert,dass diese Kinder in ein seriöses Adoptionsverfahrengelangen und nicht ebenso anonym verschwinden? Wirdden verzweifelten Müttern mit diesen Massnahmentatsächlich geholfen? Und schliesslich: WelcheSpätfolgen haben anonyme Abgabeformen für Mutter undKind?Dieses Buch richtet sich an Einrichtungen, die sichmit dem Gedanken auseinandersetzen, Babyklappen oderanonyme Geburten einzurichten, an Kritiker,Befürworter, Interessierte und Betroffene.

Autorentext
Christiane Biersack, Dipl. Sozialpädagogin, Studium im Bereich Sozialwesen an der FH Wiesbaden, Zusatzausbildung in Systemischer Therapie und Beratung bei der Saarländischen Gesellschaft (SGST), tätig beim Schweizerischen Roten Kreuz in Basel, Schweiz.

Klappentext
Fälle von Kindesaussetzungen bzw. Kindstötungen hat es in Deutschland schon immer gegeben. Die Anzahl der Fälle, so schätzen Experten, liegt zwischen 40- 50 Kinder pro Jahr. Davon werden etwa die Hälfte noch lebend gefunden. Diese Zahl ist so niedrig wie noch nie zuvor, dennoch werden seit 1999 in ganz Deutschland Babyklappen installiert und anonyme Geburten angeboten. Dies alles in der Hoffnung, den verzweifelten Müttern eine Alternative zu bieten und Aussetzungen bzw. Tötungen von Kindern in Zukunft gänzlich zu vermeiden. Doch diese Einrichtungen sind weder neu noch unumstritten. Woher kommt also das starke Interesse an dieser straffreien und anonymen Abgabeform? Wer kontrolliert, dass diese Kinder in ein seriöses Adoptionsverfahren gelangen und nicht ebenso anonym verschwinden? Wird den verzweifelten Müttern mit diesen Massnahmen tatsächlich geholfen? Und schliesslich: Welche Spätfolgen haben anonyme Abgabeformen für Mutter und Kind? Dieses Buch richtet sich an Einrichtungen, die sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, Babyklappen oder anonyme Geburten einzurichten, an Kritiker, Befürworter, Interessierte und Betroffene.


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