Der Werther-Effekt

Der Werther-Effekt

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639069600
Genre:
Medien & Kommunikation
Autor:
Clemens Stampf
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die suizidaleHandlungen verüben, ist in der ganzen Welt imAnsteigen begriffen. Natürlich ist es keine Lösung,den Medien die Schuld in die Schuhe zu schieben.Suizid ist in jedem Fall ein multifaktoriellesPhänomen und demnach auch nur unter Einbeziehungpsychologischer, soziologischer und medizinischerDisziplinen umfassend zu behandeln. Dennoch isterkennbar, dass massenmediale Suiziddarstellungenoftmals als Trigger einer Suizidhandlung fungieren.Ziel dieser Arbeit ist, besseren Einblick in dieBeziehung zwischen suizidalen Handlungen undmassenmedialen Darstellungen zu verschaffen.Behandelt wird vor allem die Frage, inwieweit Medienals Vermittler von Rollenbildern undWertvorstellungen gerade bei Kindern und JugendlichenImitationsverhalten - den sogenannten Werther-Effekt- auslösen können. Untersucht werden soll diesesProblem am konkreten Fall des Suizids von Kurt Cobainim April 1994, der massenmedial breite Resonanz fand,und zur verstärkten Beschäftigung mit demWerther-Effekt geführt hat, nachdem es zuSuizidhandlungen bei Jugendlichen kam, die sich inAbschiedsbriefen direkt auf Cobain bezogen.

Autorentext
Clemens Stampf, geboren 1975 in Wien studierte Philosophie, Kommunikationswissenschaften und Theaterwissenschaft. Neben Regie bei mehreren Kurzfilmen arbeitet er unter anderem Journalist und Trainer in der Erwachsenenbildung. Seine Kolumne Der kleine Stampf erscheint in der Filmzeitschrift Celluloid.

Klappentext
Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die suizidale Handlungen verüben, ist in der ganzen Welt im Ansteigen begriffen. Natürlich ist es keine Lösung, den Medien die Schuld in die Schuhe zu schieben. Suizid ist in jedem Fall ein multifaktorielles Phänomen und demnach auch nur unter Einbeziehung psychologischer, soziologischer und medizinischer Disziplinen umfassend zu behandeln. Dennoch ist erkennbar, dass massenmediale Suiziddarstellungen oftmals als Trigger einer Suizidhandlung fungieren. Ziel dieser Arbeit ist, besseren Einblick in die Beziehung zwischen suizidalen Handlungen und massenmedialen Darstellungen zu verschaffen. Behandelt wird vor allem die Frage, inwieweit Medien als Vermittler von Rollenbildern und Wertvorstellungen gerade bei Kindern und Jugendlichen Imitationsverhalten - den sogenannten Werther-Effekt - auslösen können. Untersucht werden soll dieses Problem am konkreten Fall des Suizids von Kurt Cobain im April 1994, der massenmedial breite Resonanz fand, und zur verstärkten Beschäftigung mit dem Werther-Effekt geführt hat, nachdem es zu Suizidhandlungen bei Jugendlichen kam, die sich in Abschiedsbriefen direkt auf Cobain bezogen.


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