Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
Genre:
Sonstige Technikbücher
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.
Die Entstehung des frühen Säugerembryos aus Ei- und Samenzelle ist ein molekularbiologisch höchst interessanter Abschnitt des Fortpflanzungsgeschehens. Ausgehend von der Annahme, die Generationenfolge sei in ihrer Gesamtheit ein kontinuierlicher Fluss von Zeichenprozessen, stellt sich die Frage, ob der gameto-embryonale Übergang als semiotisches Geschehen interpretierbar ist. Die methodenkritische Beurteilung ergibt, dass sich die vorgenommene Interpretation als standardisiertes Verfahren zur Anwendung semiotischer Begriffe in der Biologie eignet und dass der gameto-embryonale Übergang als Zeichenprozess beschrieben werden kann. Daraus ergeben sich Implikationen für verschiedene medizinische und philosophische Fragestellungen. Besonders die Reprogrammierung im Rahmen der Aktivierung des embryonalen Genoms, die nicht auf der genetischen Ebene, sondern epigenetisch erfolgt, offenbart die Notwendigkeit eines Subjektes, das seine Umgebung aktiv interpretiert. Nicht das Genom bestimmt die Entwicklung des neuen Organismus, sondern seine Interpretation. Konstruktivistische Grundannahmen sind damit bereits auf dieser Ebene des Lebendigen erkennbar.
Autorentext
Univ.-Prof. DDr. Johannes C. Huber, geb. 1946. 1974 Promotion zum Dr. theol., 1975 Promotion zum Dr. med., 1973 - 1983 Erzbischöflicher Sekretär bei Kardinal Franz König. 1987 Visiting Professor an der George Washington University, der John Hopkins University und der Georgetown University, USA. 2001 - Juni 2007 Vorsitzender der österr. Bioethik-Kommission. Über 500 wissenschaftliche Arbeiten, großteils in gerankten Journalen. Forschungsschwerpunkte: geschlechtsspezifische Medizin und Genom-Medizin, Aufarbeitung bioethischer Themen in der interkulturellen Werte-Diskussion sowie im "Spannungsfeld von Wissenschaft und Religion".
Klappentext
Die Entstehung des frühen Säugerembryos aus Ei- und Samenzelle ist ein molekularbiologisch höchst interessanter Abschnitt des Fortpflanzungsgeschehens. Ausgehend von der Annahme, die Generationenfolge sei in ihrer Gesamtheit ein kontinuierlicher Fluss von Zeichenprozessen, stellt sich die Frage, ob der gameto-embryonale Übergang als semiotisches Geschehen interpretierbar ist. Die methodenkritische Beurteilung ergibt, dass sich die vorgenommene Interpretation als standardisiertes Verfahren zur Anwendung semiotischer Begriffe in der Biologie eignet und dass der gameto-embryonale Übergang als Zeichenprozess beschrieben werden kann. Daraus ergeben sich Implikationen für verschiedene medizinische und philosophische Fragestellungen. Besonders die Reprogrammierung im Rahmen der Aktivierung des embryonalen Genoms, die nicht auf der genetischen Ebene, sondern epigenetisch erfolgt, offenbart die Notwendigkeit eines Subjektes, das seine Umgebung aktiv interpretiert. Nicht das Genom bestimmt die Entwicklung des neuen Organismus, sondern seine Interpretation. Konstruktivistische Grundannahmen sind damit bereits auf dieser Ebene des Lebendigen erkennbar.
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