Konstitution und Wahrnehmung öffentlicher Räume

Konstitution und Wahrnehmung öffentlicher Räume

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639052664
Genre:
Architektur
Autor:
Marcel Endres
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Die Rezeption von Kunst in öffentlichen Räumen beherbergt immer auch Vorstellungen von deren sozialen Qualitäten, welche ihrerseits das historisch gewachsene Ergebnis der Verhandlung, Integration und Ausgrenzung gesellschaftlicher Konfliktfelder sind. Die Presseöffentlichkeit ist hierbei zu einem nicht unbeträchtlichen Teil an der Produktion der mit dem Begriff des öffentlichen Raums verbundenen Diskurse beteiligt. Durch eine kritische Analyse der inhaltlichen Substanz und journalistischen Rezeption des Langzeitprojektes `Church of Fear` von Christoph Schlingensief, das auf der Bühne städtischer öffentlicher Räume die politische und ökonomische Instrumentalisierung von Angst thematisierte, wird versucht, Konturen gegenwärtiger gesellschaftlicher Raumbilder aufzuschlüsseln und mit aktuellen Theoriekomplexen wie der Rede von Auflösung, Privatisierung und Trivialisierung des öffentlichen Raumes in Bezug zu setzen. Die Krise des öffentlichen Raumes spiegelt sich dabei in einer ausgesprochen ambivalenten öffentliche Aufnahme des Kunstprojektes wieder.

Autorentext
~ 1996 - 2005 Studium der Soziologie, Geographie und Kulturanthropologie an der Technischen Universität Darmstadt sowie der Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main ~ Seit 2007 Promotion und wissenschaftliche Mitarbeit am Fachbereich Gesellschaft- und Geschichtswissenschaften der TU Darmstadt

Klappentext
Die Rezeption von Kunst in öffentlichen Räumen beherbergt immer auch Vorstellungen von deren sozialen Qualitäten, welche ihrerseits das historisch gewachsene Ergebnis der Verhandlung, Integration und Aus­grenzung gesellschaftlicher Konfliktfelder sind. Die Presse­öffent­lichkeit ist hierbei zu einem nicht unbeträchtlichen Teil an der Pro­duktion der mit dem Begriff des öffentlichen Raums verbundenen Dis­kurse beteiligt. Durch eine kritische Analyse der inhaltlichen Substanz und journalistischen Rezeption des Langzeitprojektes `Church of Fear` von Christoph Schlingensief, das auf der Bühne städtischer öffent­licher Räume die politische und ökonomische Instrumentalisierung von Angst thematisierte, wird versucht, Konturen gegenwärtiger gesell­schaftlicher Raumbilder aufzuschlüsseln und mit aktuellen Theorie­kom­p­lexen wie der Rede von Auflösung, Privatisierung und Triviali­sierung des öffentlichen Raumes in Bezug zu setzen. Die Krise des öffentlichen Raumes spiegelt sich dabei in einer ausgesprochen ambi­valenten öffentliche Aufnahme des Kunstprojektes wieder.


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