Interkulturelle Bildung, Macht und Konflikt in Chile

Interkulturelle Bildung, Macht und Konflikt in Chile

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639051377
Genre:
Sonstige Jura-Bücher
Autor:
Tanja Rother
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Chile ist nach Rückkehr zur Demokratie 1990 allgemein hin als ein Land politischer Stabilität und wirtschaftlicher Prosperität auf dem lateinamerikanischen Kontinent bekannt. Gesellschaftliche Konfrontationen wie der als ?Mapuchekonflikt? bezeichnete Konflikt zwischen dem indigenen Volk der Mapuche und dem chilenischen Staat finden außerhalb des Landes kaum Resonanz. Die Autorin Tanja Rother untersucht in ihrem Buch diesen aktuellen Konflikt anhand des chilenischen Bildungssystems, insbesondere im Hinblick auf das Bildungsprogramm Educación Intercultural Bilingüe (EIB). Inwieweit institutionalisierte Bildung überhaupt Möglichkeiten für die Erziehung zu Interkulturalität schaffen kann bildet eine ihrer Leitfragen. Dabei gibt sie sehr unmittelbare Einblicke in den Schulalltag und die Suche nach einer educación mapuche. Ihre fundierte Analyse basiert auf intensiven Feldforschungen in einer ländlichen Grundschule und stützt sich auf Theorien zu Macht und Bildung von Pierre Bourdieu und Paul Freire sowie der aktuellen Debatte um Ethnizität. Die interdisziplinäre Orientierung des Buches macht es für das Fachpublikum und die Öffentlichkeit gleichermaßen beachtenswert.

Autorentext
Rother, Tanja Tanja Rother, geb. 1974 in Berlin, ist Ethnologin mit dem Spezialgebiet Zivile Konfliktbearbeitung. Neben ihren Forschungstätigkeiten in Lateinamerika und dem Balkan arbeitet sie für Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit. Momentan ist sie an der Victoria University und als freie Beraterin in Wellington, Neuseeland tätig.

Klappentext
Chile ist nach Rückkehr zur Demokratie 1990 allgemein hin als ein Land politischer Stabilität und wirtschaftlicher Prosperität auf dem la­tein­amerikanischen Kontinent bekannt. Gesellschaftliche Konfronta­tionen wie der als ?Mapuchekonflikt? bezeichnete Konflikt zwischen dem indigenen Volk der Mapuche und dem chilenischen Staat finden au­ßerhalb des Landes kaum Resonanz. Die Autorin Tanja Rother unter­sucht in ihrem Buch diesen aktuellen Konflikt anhand des chilenischen Bildungssystems, insbesondere im Hinblick auf das Bildungsprogramm Educación Intercultural Bilingüe (EIB). Inwieweit institutionalisierte Bil­dung überhaupt Möglichkeiten für die Erziehung zu Interkulturalität schaffen kann bildet eine ihrer Leitfragen. Dabei gibt sie sehr un­mittelbare Einblicke in den Schulalltag und die Suche nach einer educación mapuche. Ihre fundierte Analyse basiert auf intensiven Feld­forschungen in einer ländlichen Grundschule und stützt sich auf Theo­rien zu Macht und Bildung von Pierre Bourdieu und Paul Freire sowie der aktuellen Debatte um Ethnizität. Die interdisziplinäre Orientierung des Buches macht es für das Fachpublikum und die Öffentlichkeit gleichermaßen beachtenswert.


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