Die Unzulänglichkeit der Sprache

Die Unzulänglichkeit der Sprache

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639041774
Genre:
Sprach- & Literaturwissenschaften
Autor:
Christine Budai
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Literaturwissenschaft und Bilinguitätsforschung haben sich bisher wenige Impulse gegeben. Am Beispiel von Agota Kristof, Eugène Ionesco und Samuel Beckett wird deren Zweisprachigkeit in Bezug auf das Absurde in ihren Werken untersucht. Zunächst wird das Absurde, Zweisprachigkeit und Identität definiert und auf die Autoren angewendet. Aus ihrer doppelten Identität resultiert, dass Kristof, Ionesco und Beckett unermüdlich nach der sprachlichen Wahrheit suchen. Das anfängliche Scheitern der Autoren in ihrer Muttersprache führt sie in eine Sprachkrise, die im Verlust ihrer als unzulänglich empfundenen Erstsprache kulminiert. Es folgt der Zweifel an der Sprache im Allgemeinen. Der Weg heraus aus dieser Sackgasse des Schweigens ist die Zweitsprache Französisch neu zu gestalten und zu verfremden, d.h. hier Absurdes in ihre Werke einzubringen: so ist z.B. das Stilmittel des Stotterns/Stockens der Figuren mit den Schwierigkeiten eines Ausländers, der sich zu verständigen versucht, vergleichbar. Das Buch richtet sich an Literaturwissenschaftler und Bilinguitätsforscher, Übersetzer, zwei-oder mehrsprachige Schriftsteller, Dramaturgen sowie andere am Thema interessierte Leser.

Autorentext
Christine Budai, geboren 1982, ist HR Assistant in derEuropäischen Zentralbank, Frankfurt/Main. 2007 schloss sie mit dervorliegenden Arbeit ihr Studium der Sprach- und Kulturwissenschaftam FASK in Germersheim der Johannes Gutenberg - Universität Mainzals Diplom-Übersetzerin in den Sprachen Französisch und Englischerfolgreich ab.

Klappentext
Literaturwissenschaft und Bilinguitätsforschung haben sich bisher wenige Impulse gegeben. Am Beispiel von Agota Kristof, Eugène Ionesco und Samuel Beckett wird deren Zweisprachigkeit in Bezug auf das Absurde in ihren Werken untersucht. Zunächst wird das Absurde, Zweisprachigkeit und Identität definiert und auf die Autoren angewendet. Aus ihrer doppelten Identität resultiert, dass Kristof, Ionesco und Beckett unermüdlich nach der sprachlichen Wahrheit suchen. Das anfängliche Scheitern der Autoren in ihrer Muttersprache führt sie in eine Sprachkrise, die im Verlust ihrer als unzulänglich empfundenen Erstsprache kulminiert. Es folgt der Zweifel an der Sprache im Allgemeinen. Der Weg heraus aus dieser Sackgasse des Schweigens ist die Zweitsprache Französisch neu zu gestalten und zu verfremden, d.h. hier Absurdes in ihre Werke einzubringen: so ist z.B. das Stilmittel des Stotterns/Stockens der Figuren mit den Schwierigkeiten eines Ausländers, der sich zu verständigen versucht, vergleichbar. Das Buch richtet sich an Literaturwissenschaftler und Bilinguitätsforscher, Übersetzer, zwei-oder mehrsprachige Schriftsteller, Dramaturgen sowie andere am Thema interessierte Leser.


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