Öl und Ökozid

Öl und Ökozid

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639025613
Genre:
Politikwissenschaft
Autor:
Heidrun Knafl
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Man braucht eine Ideologie, womit das Erreichen einer neuen, modernen, künstlichen und scheinbar besseren Welt als Realisierung des Wohlstands für alle möglich ist: Mit der Globalisierung haben sich der Kapitalismus und der Neoliberalismus als scheinbar natürliche, konstante Ordnung weitgehend durchgesetzt. Die zunehmende Industrialisierung und Technisierung sollen diese bessere Welt konkret umsetzen. Der Energiebedarf der Maschinen, von welchen die Menschen in kapitalistischen Gesellschaften weitgehend abhängig sind, speist sich zu 80% aus fossiler Energie. Obwohl das Erdöl eine drastisch zur Neige gehende Ressource ist und der Energiebedarf insbesondere wegen des Wirtschaftswachstums von China und Indien steigt, wird an der fossilen Energiepolitik festgehalten, Kriege werden geführt. Der anthropogen induzierte Klimawandel ist eine der unmittelbaren Folgen des Zwangs zum Wachstum und der Abhängigkeit von fossilen Energiequellen kapitalistischer Gesellschaften. Der Klimawandel stellt somit einen drohenden und sich bereits real vollziehenden globalen Ökozid dar. Ist die Energiekrise der oil-based energy culture daher das Sinnbild eines nihilistischen Projekts?

Autorentext
Mag. Heidrun Knafl ist seit Ende 2005 poltische Referentin der Interessensgemeinsachft der Grünen im Kärntner Landtag und hat das Studium der Politikwissenschaft an der Universität Wien und Innsbruck absolviert.

Klappentext
Man braucht eine Ideologie, womit das Erreichen einer neuen, modernen, künstlichen und scheinbar besseren Welt als Realisierung des Wohlstands für alle möglich ist: Mit der Globalisierung haben sich der Kapitalismus und der Neoliberalismus als scheinbar natürliche, konstante Ordnung weitgehend durchgesetzt. Die zunehmende Industrialisierung und Technisierung sollen diese bessere Welt konkret umsetzen. Der Energiebedarf der Maschinen, von welchen die Menschen in kapitalistischen Gesellschaften weitgehend abhängig sind, speist sich zu 80% aus fossiler Energie. Obwohl das Erdöl eine drastisch zur Neige gehende Ressource ist und der Energiebedarf insbesondere wegen des Wirtschaftswachstums von China und Indien steigt, wird an der fossilen Energiepolitik festgehalten, Kriege werden geführt. Der anthropogen induzierte Klimawandel ist eine der unmittelbaren Folgen des Zwangs zum Wachstum und der Abhängigkeit von fossilen Energiequellen kapitalistischer Gesellschaften. Der Klimawandel stellt somit einen drohenden und sich bereits real vollziehenden globalen Ökozid dar. Ist die Energiekrise der oil-based energy culture daher das Sinnbild eines nihilistischen Projekts?


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