Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
Genre:
Feminismus & Geschlechterforschung
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.
In den letzten Jahrzehnten sind zwar einige Arbeiten über die Frauenrechtlerin, Sexualhygienikerin, Pazifistin und Philosophin Helene Stöcker erschienen, doch das eugenische Gedankengut, das sie seit etwa 1900 zunehmend rezipierte, fand darin kaum oder nur ungenügend Beachtung. Bojana Jähne untersucht nun auf der Basis jener Meinungsäußerungen, Standpunkte und theoretischen Überlegungen, die Helene Stöcker vor allem in den Zeitschriften ?Mutterschutz? und ?Neue Generation? publizierte, mit welcher Nachhaltigkeit ihr Denken und Handeln von eugenischen Konzepten beeinflusst war. Im Zuge ihrer Analyse kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass Helene Stöcker nur bedingt als Eugenikerin gelten kann. Obwohl sie einer ?weichen? Eugenik im Sinne einer präventiven, pränatalen Negativauslese problematischen Erbgutes das Wort redete, lassen sich keine Verbindungslinien von ihr zum Nationalsozialismus, zu dessen Rassentheorien und menschenfeindlichen Praktiken wie der Euthanasie oder der Zwangssterilisation ziehen. Einer pränazistischen Orientierung Helene Stöckers widersprechen ihr Lebenswerk, ihre politische Haltung und ihr Lebensablauf. Das Buch richtet sich an Mediziner, Pädagogen, Sozialwissenschaftler, Historiker, Genetiker, Demographen, Sozialarbeiter und an politische Entscheidungsträger aller Ebenen.
Autorentext
Bojana Jähne, Dipl.-Päd.: Studium am Institut für Erziehungswissenschaften der TU Berlin, Sprachausbildung in Oxford, ehrenamtliche Tätigkeit am Kinder- und Jugendtelefon in Berlin. Die Autorin befasste sich im Studium mit Menschenrechten und sozialer Arbeit sowie modernen Medien für Ältere. Sie arbeitet als Koordinatorin für Soziales in Berlin.
Klappentext
In den letzten Jahrzehnten sind zwar einige Arbeiten über die Frauenrechtlerin, Sexualhygienikerin, Pazifistin und Philosophin Helene Stöcker erschienen, doch das eugenische Gedankengut, das sie seit etwa 1900 zunehmend rezipierte, fand darin kaum oder nur ungenügend Beachtung. Bojana Jähne untersucht nun auf der Basis jener Meinungsäußerungen, Standpunkte und theoretischen Überlegungen, die Helene Stöcker vor allem in den Zeitschriften ?Mutterschutz? und ?Neue Generation? publizierte, mit welcher Nachhaltigkeit ihr Denken und Handeln von eugenischen Konzepten beeinflusst war. Im Zuge ihrer Analyse kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass Helene Stöcker nur bedingt als Eugenikerin gelten kann. Obwohl sie einer ?weichen? Eugenik im Sinne einer präventiven, pränatalen Negativauslese problematischen Erbgutes das Wort redete, lassen sich keine Verbindungslinien von ihr zum Nationalsozialismus, zu dessen Rassentheorien und menschenfeindlichen Praktiken wie der Euthanasie oder der Zwangssterilisation ziehen. Einer pränazistischen Orientierung Helene Stöckers widersprechen ihr Lebenswerk, ihre politische Haltung und ihr Lebensablauf. Das Buch richtet sich an Mediziner, Pädagogen, Sozialwissenschaftler, Historiker, Genetiker, Demographen, Sozialarbeiter und an politische Entscheidungsträger aller Ebenen.
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