Das Interaktionssystem des Kabaretts

Das Interaktionssystem des Kabaretts

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639021066
Genre:
Soziologie
Autor:
Kerstin Pschibl
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Kabarett ist ein sehr populäres Kleinkunst-Genre, das jedoch bisher kaum sozialwissenschaftlich erforscht wurde. Die Arbeit versteht sich deshalb als erster Versuch einer Soziologie des Kabaretts mittels der Beschreibung des "idealtypischen" Interaktionssystems einer Kabarettaufführung.Eingegangen wird dabei insbesondere auf die Beschreibung des diskursiven Prozesses zwischen Kabarettist und Publikum; auf die Abgrenzung des Genres gegenüber anderen Interaktionssystemen (v.a. dem Theater); auf die historische Struktur des Kabarettpublikums unter der Prämisse, daß der Kabarettist als "Gleichgesinnter unter Gleichgesinnten" auftritt; auf die kabarett-spezifischen Werkzeuge des Kabarettisten, mit Hilfe derer er im Wechselspiel mit den Zuschauern eine nicht-wiederholbare Kabarettaufführung gestaltet, auf das Schlüsselelement "Kritik" sowie auf die Frage nach den potentiellen Wirkungsmöglichkeiten einer Kabarettaufführung, die sich in einer "karnevalisierten Ausnahmesituation" der kurzfristigen Verkehrung der gesellschaftlichen Autoritätsverhältnisse abspielt.

Autorentext
Kerstin Pschibl ist Soziologin und arbeitet seit mehreren Jahren in unterschiedlichen Feldern der Jugendarbeit und Jugendhilfe. In ihre wissenschaftliche Arbeit zum Thema Kabarett konnte sie auch viele "praktische Erfahrungen" als Autorin und Darstellerin der Kabarettgruppe "Restposten" einbringen. Kerstin Pschibl lebt in Regensburg.

Klappentext
Kabarett ist ein sehr populäres Kleinkunst-Genre, das jedoch bisher kaum sozialwissenschaftlich erforscht wurde. Die Arbeit versteht sich deshalb als erster Versuch einer Soziologie des Kabaretts mittels der Beschreibung des \"idealtypischen\" Interaktionssystems einer Kabarettaufführung. Eingegangen wird dabei insbesondere auf die Beschreibung des diskursiven Prozesses zwischen Kabarettist und Publikum; auf die Abgrenzung des Genres gegenüber anderen Interaktionssystemen (v.a. dem Theater); auf die historische Struktur des Kabarettpublikums unter der Prämisse, daß der Kabarettist als \"Gleichgesinnter unter Gleichgesinnten\" auftritt; auf die kabarett-spezifischen Werkzeuge des Kabarettisten, mit Hilfe derer er im Wechselspiel mit den Zuschauern eine nicht-wiederholbare Kabarettaufführung gestaltet, auf das Schlüsselelement \"Kritik\" sowie auf die Frage nach den potentiellen Wirkungsmöglichkeiten einer Kabarettaufführung, die sich in einer \"karnevalisierten Ausnahmesituation\" der kurzfristigen Verkehrung der gesellschaftlichen Autoritätsverhältnisse abspielt.


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