Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
Genre:
Journalistik & Journalismus
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.
Der Spanische Bürgerkrieg war der erste Krieg, den die allgemeine Öffentlichkeit durch seine fotografische Darstellung kennen lernte.
Mit Robert Capa begann der Prozess, der aus dem anonymen Bilderlieferanten des Krieges nicht nur einen bekannten Journalisten, sondern auch ein künstlerisch schaffendes Individuum machte, dessen Werke Anspruch auf ästhetische Autonomie erheben. Seine Aufnahmen des Bürgerkrieges sind zu Ikonen des Kriegsgrauens geworden, dienen heute aber oft als Illustrationen eines posthum verklärten Fotografenlebens.
Der Autor wirkt dem entgegen, beleuchtet die Entstehungszusammenhänge und analysiert Capas Fotografien aus kunsthistorischer Perspektive hinsichtlich ihrer Bildsprache. Sie werden in Genrekategorien unterteilt und Stringenzen mit Entwicklungen aufgezeigt, die mit Goyas Los Desastres de la Guerra beginnen. Neben Parallelen mit Vorläufern aus der Geschichte der Kriegsfotografie, werden vor allem Neuerungen und Brüche mit selbiger argumentiert, die sich nicht allein durch die veränderte Medienlandschaft und die verbesserte fotografische Technik ergaben, sondern auch durch bildästhetische und bildkonstruierende Elemente offensichtlich werden.
Autorentext
Robert Gander: Studium der Kunstgeschichte, Medien- und Kulturwissenschaften in Innsbruck und Granada/Spanien. Kunst- und Kulturvermittler. Letzte Publikation: BILD.STRATEGIEN Fotografie zwischen politischem Kalkl und sozialdokumentarischem Anspruch (2008).
Klappentext
Der Spanische Bürgerkrieg war der erste Krieg, den die allgemeine Öffentlichkeit durch seine fotografische Darstellung kennen lernte. Mit Robert Capa begann der Prozess, der aus dem anonymen Bilderlieferanten des Krieges nicht nur einen bekannten Journalisten, sondern auch ein künstlerisch schaffendes Individuum machte, dessen Werke Anspruch auf ästhetische Autonomie erheben. Seine Aufnahmen des Bürgerkrieges sind zu Ikonen des Kriegsgrauens geworden, dienen heute aber oft als Illustrationen eines posthum verklärten Fotografenlebens. Der Autor wirkt dem entgegen, beleuchtet die Entstehungszusammenhänge und analysiert Capas Fotografien aus kunsthistorischer Perspektive hinsichtlich ihrer Bildsprache. Sie werden in Genrekategorien unterteilt und Stringenzen mit Entwicklungen aufgezeigt, die mit Goyas Los Desastres de la Guerra beginnen. Neben Parallelen mit Vorläufern aus der Geschichte der Kriegsfotografie, werden vor allem Neuerungen und Brüche mit selbiger argumentiert, die sich nicht allein durch die veränderte Medienlandschaft und die verbesserte fotografische Technik ergaben, sondern auch durch bildästhetische und bildkonstruierende Elemente offensichtlich werden.
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