Der disziplinierte Körper im deutschen Theater des 18. Jahrhunderts

Der disziplinierte Körper im deutschen Theater des 18. Jahrhunderts

Einband:
Kartonierter Einband (Kt)
EAN:
9783639005028
Genre:
Sonstige Kunstbücher
Autor:
Daniela Rockstuhl
Herausgeber:
VDM Verlag Dr. Müller e.K.

Das deutsche Theater des 18. Jahrhunderts - ein moralisches Gefängnis?Dieser Frage wird mit Hilfe der Disziplinarmacht von Michel Foucault und der Zivilisationstheorie von Norbert Elias nachgegangen. Im Vordergrund steht das künstlerische und alltägliche Leben der Schauspieler. Die Disziplinarmacht offenbart sich hier vor allem im Einsatz der Theaterpolizei, dem Aufkommen von Theatergesetzen und in der Schaffung eines disziplinarischen Bühnenraumes nach panoptischem Prinzip. Die Zivilisationstheorie äußert sich in einer vernunftgeleiteten Spielweise, in einem vornehmeren Verhalten auf der Bühne und in der neuen Rolle als Bürger. Anhand zeitgenössischer Literatur werden die entstehenden Diskrepanzen zwischen den idealisierten Vorstellungen der Theaterreformer und den wirklichen Gegebenheiten des Theateralltages von 1750 bis 1800 aufgezeigt.

Autorentext
Rockstuhl, Daniela geboren 1979; Diplom-Kulturwissenschaftlerin (Medien): Studium der Kultur-, Theater- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig, Studium der Medienkultur an der Bauhaus-Universität Weimar; Theaterpädagogin und künstlerische Leiterin des Kinder-, Jugend- und Amateurtheaters -theater der stadt- des art der stadt e.V. in Gotha

Klappentext
Das deutsche Theater des 18. Jahrhunderts - ein moralisches Gefängnis? Dieser Frage wird mit Hilfe der Disziplinarmacht von Michel Foucault und der Zivilisationstheorie von Norbert Elias nachgegangen. Im Vordergrund steht das künstlerische und alltägliche Leben der Schauspieler. Die Disziplinarmacht offenbart sich hier vor allem im Einsatz der Theaterpolizei, dem Aufkommen von Theatergesetzen und in der Schaffung eines disziplinarischen Bühnenraumes nach panoptischem Prinzip. Die Zivilisationstheorie äußert sich in einer vernunftgeleiteten Spielweise, in einem vornehmeren Verhalten auf der Bühne und in der neuen Rolle als Bürger. Anhand zeitgenössischer Literatur werden die entstehenden Diskrepanzen zwischen den idealisierten Vorstellungen der Theaterreformer und den wirklichen Gegebenheiten des Theateralltages von 1750 bis 1800 aufgezeigt.


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