Das Verhältnis von Kriminalität und Ökonomie

Das Verhältnis von Kriminalität und Ökonomie

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783531192543
Genre:
Soziologie
Autor:
Ingo Techmeier
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialw.
Erscheinungsdatum:
30.06.2012

Das Verhältnis von Kriminalität und Ökonomie ist weitgehend unbekannt. Ingo Techmeier analysiert im Rahmen eines qualitativen Forschungsprojekts zur Wirtschaftskriminalität anlässlich der Privatisierung ehemaliger DDR-Betriebe dieses Verhältnis. Im Rückgriff auf ökonomische und kriminologische Theoreme mit geringem empirischen Gehalt untersucht er folgende Fragen: Welche ökonomische Funktion hat kriminelles Handeln und warum ist es Teil der ökonomischen Dynamik? Welcher Zusammenhang besteht zwischen wirtschaftskriminellen Handlungen und dem unternehmerischen Zeithorizont? Wieso halten unternehmerische Akteure das Strafrecht für unverzichtbar, stellen jedoch in der Regel selber keine Strafanzeige? Der Autor beschreibt ein widersprüchliches Verhältnis, in dem sich strafrechtliche Konflikte nicht vollständig vermeiden lassen, sondern auch produziert werden.

Autorentext
Ingo Techmeier promovierte bei Prof. Dr. Klaus Boers an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster. Seine Forschungsinteressen und -schwerpunkte sind Unternehmenskriminalität sowie normative Aspekte der Ökonomie.

Inhalt
Die ökonomischen Rahmenbedingungen der Transformation.- Die Funktionalität von Wirtschaftskriminalität.- Der strafrechtliche Zugriff auf unternehmerische Devianz.- Historisch-theoretischer Exkurs: Zur Stigmatisierung von Lebensformen.- Der aktuelle strafrechtliche Zugriff auf Unternehmer.- Die unternehmerische Perspektive auf das Strafrecht.


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