Einband:
Kartonierter Einband
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Die Debatten um ein beschäftigungspolitisches Gender Mainstreaming bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlichem Mehrwert: Während KritikerInnen die Reaktivierung patriarchaler Machtverhältnisse befürchten, wird ein managementorientiertes Gender Mainstreaming von ProtagonistInnen eher als Chance gesehen, das Thema Gleichstellung aufzuwerten. Unternehmensstrategisches bzw. erwerbszentriertes Gender Mainstreaming kann durchaus ein Schlüssel zur Herstellung von Gerechtigkeit sein, wenn gleichzeitig die dadurch generierten Exklusionen kritisch beleuchtet werden. Marina Tomic zeigt Potenziale und Gefahren eines so kontextualisierten Gender Mainstreamings in der EU auf. Die Offenlegung der Schwachstellen eines auf den wirtschaftlichen Mehrwert ausgerichteten Gleichstellungsverständnisses dient als Vorlage zur Formulierung von künftigen Handlungsoptionen auf supranationaler Ebene.
Vorwort
Wirtschaftlicher Mehrwert oder soziale Gerechtigkeit?
Autorentext
Marina Tomic ist als Universitätsassistentin am Institut für Bildungswissenschaften an der Universität Wien tätig und promoviert dort bei Univ.-Prof. Mag. Dr. Ines M. Breinbauer zum Thema Ökonomisierung der Bildung.
Inhalt
Geschlechterverhältnisse: eine Bestandsaufnahme - Aktuelle Strategie: Gender Mainstreaming - Geschlechterpolitik in der Europäischen Union - Kontroversen um GM - Chancen und Risiken
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