Konzepte und Methoden von Sozialberichterstattung

Konzepte und Methoden von Sozialberichterstattung

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783531150284
Genre:
Politische Ideengeschichte & Theorien
Autor:
Silke Mardorf
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum:
15.09.2006

Theorien und Konzepte zur Erstellung kommunaler Armuts- und Sozialberichte, die an den kommunalen Datenverfügbarkeiten vorbeigehen, sind ebenso unbrauchbar wie ausgefeilteste Datenbanken, die jeglicher theoretischer und konzeptioneller Grundlage entbehren. Ziel und Ergebnis der Arbeit ist daher die Kombination zweier Ziele und Zugangswege. Zum einen die Entwicklung eines idealtypischen, interdisziplinären Berichtskonzepts und zum anderen die Analyse kommunaler Armuts- und Sozialberichte, ihrer Datenverfügbarkeiten, Methoden und Berichtsansätze sowie ihrer Barrieren und kreativen Potentiale bei der Umsetzung konzeptioneller Ansprüche.

"Das Buch [...] kann als ein grundlegendes Werk für die Armuts- und Sozialberichterstattung eingestuft werden. Es vermittelt einen fundierten Überblick über die Entwicklungen und den Stand kommunaler Berichterstattung bis zum Jahr 2004." www.socialnet.de, 20.06.2007

Autorentext
Silke Mardorf ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Statistischen Bundesamt in Bonn im Bereich Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbrauchsforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Koordinatorin des kommunalen Armutsberichts für die Stadt Gießen.



Klappentext
Über wen und wie ist eigentlich in Armuts- oder Sozialberichten zu berichten? Diese Frage stellt sich jede Berichterstatterin und jeder Berichterstatter aufs Neue. Die Autorin entwickelt konzeptionelle Leitlinien für kommunale Berichterstattung. Bezugspunkte hierbei sind kommunale Anforderungen an ein Berichtssystem sowie Theorien und Konzepte zur Erfassung sozialer Lagen und Armut. Eine kritische Analyse von über 100 Armuts- und Sozialberichten, die in Deutschlands Kommunen zwischen 1985 und 2004 entstanden sind, gibt schließlich Antwort auf die Frage: Über wen und wie wird tatsächlich berichtet? Art und Auswahl der verwendeten Sozialstatistiken haben Konsequenzen für die Berichterstattungslandschaft, die dadurch folgende Charakteristika aufweist: Individuenzentrierung und Haushaltsblindheit, Defizit- statt Ressourcenorientierung, aber auch konzeptionelle Vielfalt, Kreativität und Methodenreichtum. Hinsichtlich Methodik und Datenzugang sind drei empirisch begründete Typen unterscheidbar: Statistiker, subjektorientierte Empiriker und Pragmatiker. Berichterstattung ist ein Lernprozess. Kommunen können voneinander lernen, so sie wollen.


Inhalt
Ausgangslage.- Armut und Soziales worüber zu berichten ist.- Armut und Soziales worüber berichtet wird.- Schlussfolgerung und Ausblick.


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