Die Entscheidungsgesellschaft

Die Entscheidungsgesellschaft

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783531143323
Genre:
Medienwissenschaft
Autor:
Uwe Schimank
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum:
15.11.2005

In der modernen Gesellschaft sind Akteure - Individuen ebenso wie Organisationen - dem Fremd- und Selbstanspruch ausgesetzt, sich zumindest in wichtigen Angelegenheiten möglichst rational zu entscheiden. Dem steht allerdings die hohe Komplexität der meisten Entscheidungssituationen gegenüber. Wie erreichen die Akteure unter diesen Umständen eine zumindest begrenzte Rationalität ihres Entscheidens? Dieser Frage wird anhand vieler Beispiele biographischer, organisatorischer und politischer Entscheidungen nachgegangen. Der Leser erhält einen systematischen Überblick über die Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Entscheidungsforschung, und ihm wird so ein wesentliches Charakteristikum des Lebens in der Moderne vor Augen geführt.


"'Die Entscheidungsgesellschaft' ist beileibe kein trockenes Soziologiebuch und gerade deshalb für Einsteiger ein sehr dankbares Werk." www.n-tv.de, 19.07.2006

Vorwort
Das Grundlagenbuch über die Unaufhörlichkeit des Entscheidens

Autorentext
Dr. Uwe Schimank ist Professor am Institut für Soziologie der Universität Bremen.

Inhalt
Vorwort.- 1 Entscheidungshandeln.- 1.1 Entscheidung als Handlungsform.- 1.2 Rationalität als Entscheidungsprinzip.- 1.3 Entscheiden als Ausnahme.- 2 Rationales Entscheiden als Auftrag der Moderne.- 2.1 Die funktional differenzierte Gesellschaft als Entscheidungsgesellschaft.- 2.2 Entscheidungszumutungen.- 3 Die Komplexität von Entscheidungssituationen.- 3.1 Sozialdimension: Interdependenzbewältigung.- 3.2 Sachdimension: Unvollständige Information.- 3.3 Zeitdimension: Zeitknappheit.- 4 Perfekte und begrenzte Rationalität.- 4.1 Perfekt rationales Entscheiden.- 4.2 Phänomenologie der Rationalitätsbeschränkungen.- 4.3 Rationalität trotz Komplexität.- 5 Inkrementalismus: Begrenzte Rationalität auf mittlerem Niveau.- 5.1 Reaktive Problemfixierung.- 5.2 Reduzierte Informationsverarbeitung.- 5.3 Partisan Mutual Adjustment.- 5.4 Satisfying.- 5.5 Sich-durchwursteln.- 5.6 Fehlerfreundlichkeit.- 6 Mehr als Inkrementalismus: Rationalitätssteigerungen durch Planung.- 6.1 Aktive Problemsondierung.- 6.2 Mehrheitsentscheidungen und Empathie.- 6.3 Mixed Scanning.- 6.4 Something Better.- 7 Weniger als Inkrementalismus: Im Spiel bleiben.- 7.1 Täuschungen und Selbsttäuschungen des Entscheidens.- 7.2 Improvisation.- 7.3 Abwarten.- 8 Das Oszillieren der Entscheidungsgesellschaft: Der Akteur zwischen Erwartungssicherheit und dem Neuen.- 8.1 Entscheiden in ambivalenter Weltoffenheit43.- 8.2 Optimismus versus Pessimismus des Entscheidens.- Literatur.


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