Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Deutsche Sprach- & Literaturwissenschaft
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Der Nazi & der Friseur< scheinbar Unmögliches - eine Satire über Juden und SS. «! »Scheinbar Unmögliches« - damit rief das Nachrichtenmagazin jedoch keine Debatten Erinnerung mehr auf oder gar eine konkrete, allgemeiner verbreitete Erfahrung an satirischen Versuchen »über Juden und SS. « Im Gegenteil: In dieser Formulierung trat eine bestimmte, historisch exakt lokalisierbare Position der westdeutschen 2 Satiretheorie und -kritik als versteinerte auf, erstarrt zur geradezu >zivilisations geschichtlichen Konstanten
Autorentext
Stephan Braese ist Stipendiat am Franz-Rosenzweig-Forschungszentrum für deutsch-jüdische Literatur und Kulturgeschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem.
Klappentext
In diesem Band wird nachgewiesen, wie sich die satirische Gattung in der Auseinandersetzung mit dem NS-Faschismus und gegen erheblichen Widerstand im Exil radikalisiert: Sie wird zu einem Blick des Lesers auf sich selbst und zu einer illusionslosen Neuformulierung der Schuldfrage. Verschiedene Fallstudien - etwa zu Werken Klaus Manns, Irmgard Keuns, Bertolt Brechts - zeichnen diese Entwicklung genau nach und belegen, wie diese Radikalisierung des Satirischen schließlich auch - über Edgar Hilsenraths Groteske "Der Nazi & der Friseur" - Eingang in die deutsche Gegenwartsliteratur gefunden hat.
Inhalt
1. Die Debatte um den Fall Kraus » hat sich aus der Gemeinschaft der Kämpfenden ausgeschaltet«. Debattengestaltung als Diskurspolitik.- 2. » daß der Autor manches von mir zu wissen scheint, was mir bisher unbekannt war« Kraus und Benjamin.- 3. » gab sich zu erkennen als Zeuge« Kraus und Brecht.- 4. »Dass diese Zeit uns wieder singen lehre« Der Weg der Satire Walter Mehrings ins Abseits der Kämpfe.- 5. »Satire als das Prinzip der Selbstkritik; als Waffe« Klaus Manns Mephisto: ein Eingrenzungsversuch am Satirischen.- 6. » und wir sind dabeigewesen« Irmgard Keuns Nach Mitternacht: Satire im Überschreiten der Grenze.- 7. »Er ist aber keine Führernatur« Bertolt Brechts Cäsar-Roman: Historiographie der Katastrophe.- 8. » den einzigen Krieg, den wir vermochten« Heinrich Manns Lidice: Vom Ende der Mimese.- 9. » Belsen und Hiroshima« Die Positionsbestimmung westdeutscher Satiretheorie und -kritik nach 1945.- 10. » wir nannten sowas Zersetzung« Edgar Hilsenraths Der Nazi & der Friseur: Unmittelbar zur Erfahrung der antifaschistischen Satire.- Nachwort.- Personenregister.
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