Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Sonstige Philosophie-Bücher
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum:
01.01.1991
Inhalt
I Ästhetische Synthesen. Die Parallelität denkfiguraler Transformationen in der Theoriebildung der 1790er Jahre.- 1. Die Aufwertung der Ästhetik zum Erkenntnis- und Reflexionsmedium im ausgehenden 18. Jahrhundert.- 2. Kants transzendentaler Ansatz eines sensus communis Aestheticus und die empirische Heterogenität der zeitgenössischen Geschmacksbildung.- 3. Die 'spieltheoretische' Hypostasierung der Ästhetik und die innere Zerrissenheit von Subjekt und Gesellschaft bei Friedrich Schiller.- 4. Friedrich Hölderlins Ansätze zu einer ästhetischen Aufhebung der Trennungen, in denen wir denken und existieren.- 5. Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus und die Ästhetik als letztmöglicher Ort einer gleiche[n] Ausbildung aller Kräfte.- II Genie ist vielleicht nichts als Resultat eines [...] innern Plurals. Die genieästhetische Konzeption bei Novalis und ihr transformationsgeschichtlicher Stellenwert.- 1. Der Versuch, besser [zu] Fichtisiren [...] als Fichte. Der Ausgangspunkt der frühromantischen Geniekonzeption.- 2. Ich bin Du. Die interpersonelle Perspektivierung des empirischen Ich.- 3. Pluralism ist unser innerstes Wesen. Die Adäquation von innerer und äußerer Welt.- 4. Kann man Genie seyn und werden wollen? Die Wechselnegation der Bestimmungen von Aufklärung und 'Sturm und Drang'.- 5. Das Genie als Person, die aus Personen besteht. Die quasi-figurale Fassung des genialischen innern Plurals.- 6. Ausgeartetes Ich ausgeartete Welt. Wiederherstellung. Der geschichtsphilosophische Bezugsrahmen des Geniekonzeptes.- 7. Das Genie überhaupt ist poetisch. Die Zeitidiosynkrasie des dichterischen Intelligenztypus.- 8. Jeder Mensch ist eine kleineGesellschaft. Die esoterische Kreisbildung der Frühromantiker und die exoterische Salonöffentlichkeit.- 9. Exkurs: Friedrich Daniel Schleiermachers Versuch einer Theorie des geselligen Betragens.- III Genie ist d[as] synthesirende Princip. Enzyklopädieprojekt und poetische Praxis bei Novalis.- 1. Auch ein heterogenes Geschäft schadet nicht. Die Berufsausbildung Hardenbergs als wissenssoziologische Grundlage seiner enzyklopädischen Entwürfe.- 2. In Wissenschaften und Künsten wird man eine gewaltige Gährung gewahr. Die Enzyklopädistik und die wissenschaftsgeschichtlichen Dynamisierungsansätze der Moderne.- 3. Das System hebt alle fremde Verbindung möglichst auf und bewirkt neue, eigne Verbindungen. Das 'systemlose System' und die Heterogenität der Gegenwart.- 4. Systematik. Encyclopaedik. Profetik. Die geschichtsphilosophische Dialektik der enzyklopädischen Zeitausrichtung.- 5. Individuen vereinigen das Heterogène. Das rollenplurale Geniekonzept als Hintergrundfolie des Enzyklopädieprojektes.- 6. ...so lößt der Dichter alle Bande auf. Die poetische Transformation der Enzyklopädistik.- 7. Die unendlichen [...] gleichzeitigen Empfindungen eines zusammenstimmenden Pluralis. Die kompositorische Grundanlage der Lehrlinge zu Sais.- IV 'Plurale Identität'. Historische Voraussetzungen, unterschwellige Wirkungsgeschichte und aktuelle Bedeutung einer frühromantischen Denkfigur.- 1. Das ausgehende 18. Jahrhundert als Schlüsselphase der Moderne. Gesellschaftliche, politische und kulturelle Entwicklungsansätze.- 2. Im Pluralis wird das Meiste erst real. Die postmoderne Aktualisierung der Frühromantik.- 3. Frühromantische Ästhetik und moderne Rollensoziologie. Stationen einerverschütteten Wirkungsgeschichte.- Zusammenfassung.- Abkürzungsverzeichnis.
Leider konnten wir für diesen Artikel keine Preise ermitteln ...
billigbuch.ch sucht jetzt für Sie die besten Angebote ...
Die aktuellen Verkaufspreise von
6 Onlineshops werden
in Realtime abgefragt.
Sie können das gewünschte Produkt anschliessend direkt beim Anbieter Ihrer Wahl bestellen.
| # |
Onlineshop |
Preis CHF |
Versand CHF |
Total CHF |
|
|
| 1 |
Seller |
0.00 |
0.00
|
0.00 |
|
|
Onlineshops ohne Resultate: