Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Allgemeine & vergleichende Literaturwissenschaft
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum:
01.12.1990
Klappentext
Ist das Schreiben literarischer Texte erlernbar? Dieses Problem der aktuellen Schreibbewegung greift die Arbeit auf und fragt danach, ob Schreiben eine allgemein verfügbare oder eine besondere menschliche Fähigkeit ist. Die Untersuchung rekonstruiert diesen Gegensatz anhand von horizontbildenden Darstellungen. Sie schlägt von dem antiken produktionsästhetischen Konflikt (Platon/Aristoteles) eine Brücke zum Erfahrungshorizont der bürgerlichen Gesellschaft. Das Verhältnis von Kunst und Arbeit wird u.a. in den Schriften von Kant, Schiller, Hegel, Nietzsche und der Avantgarde des 20. Jahrhunderts untersucht. Vor diesem Hintergrund werden die literaturdidaktischen Strömungen von der Jahrhundertwende bis zur Gegenwart beleuchtet.
Inhalt
1. Zur Rekonstruktion eines antiken produktionsästhetischen Konflikts.- 2. Zur Rekonstruktion eines produktionsästhetischen Konflikts im frühen 18. Jahrhundert.- 3. Literarische Produktion als Verdeckung von Arbeit I (Kant).- 4. Literarische Produktion als Verdeckung von Arbeit II (Schiller).- 5. Literarische Produktion als besondere Form menschlicher Produktion.- 6. Literarische Produktion und Literaturpädagogik der Jahrhundertwende.- 7. Literarische Produktion und Literaturdidaktik in der Gegenwart.- Zusammenfassung und Ausblick.
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