Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Allgemeine & vergleichende Sprachwissenschaft
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Traum und Landschaft als maSgebliche Konstituenten der friih romantischen und romantischen Poesie und Philosophie habe- mi t Unterbrechungen - immer wieder das Interesse der For schung auf sich gelenkt. Bisher blieb allerdings der enge zusammenhang dieser beiden Phanomene im Sinne einer roman tischen Selbstartikulation weitgehend unberiicksichtigt. Um es iiberspitzt zu formulieren: Entweder richtet sich das For schungsinteresse auf eine phanomenologische Deskription und kritische Evaluation der romantischen Landschaften, wobei die, wie ich meine, notwendige komplementare Kategorie des Traumes nur am Rande, etwa unter den Termini "Stimmungs landschaften" oder "Seelenlandschaften"l Eingang in diese Studien findet; oder der Schwerpunkt liegt umgekehrt auf der 2 Erforschung der Bedeutung und Wiederentdeckung des Traumes , ohne dann freilich das Medium "Landschaft", an dem sich die Traumerfahrung essentiell manifestiert, geniigend in den Blick zu nehmen. Dabei hat die romantische Naturphilosophie selbst immer wieder die Verbindung von Traum und Natur be tont; in der "Symbolik des Traumes" fiihrt Schubert aus: Von j enen Bildern und Gestalten, denen sich die Sprache des Traumes, so wie der Poesie und der hoheren prophetischen Re gion als worte bedienen, finden wir die Originale in der uns umgebenden Natur, und diese erscheint uns schon hie~rinnen als eine verkorperte Traumwelt . . .
Autorentext
Gerburg Garmann, geb. 1958 ist Professorin für Germanistik und Romanistik an der University of Indianapolis. Ihre Gedichte erschienen in zahlreichen internationalen Zeitschriften und Anthologien, mit ihrer Malerei ist sie regelmäßig in Ausstellungen vertreten.
Klappentext
Traum und Landschaft als maSgebliche Konstituenten der friih romantischen und romantischen Poesie und Philosophie habe- mi t Unterbrechungen - immer wieder das Interesse der For schung auf sich gelenkt. Bisher blieb allerdings der enge zusammenhang dieser beiden Phanomene im Sinne einer roman tischen Selbstartikulation weitgehend unberiicksichtigt. Um es iiberspitzt zu formulieren: Entweder richtet sich das For schungsinteresse auf eine phanomenologische Deskription und kritische Evaluation der romantischen Landschaften, wobei die, wie ich meine, notwendige komplementare Kategorie des Traumes nur am Rande, etwa unter den Termini "Stimmungs landschaften" oder "Seelenlandschaften"l Eingang in diese Studien findet; oder der Schwerpunkt liegt umgekehrt auf der 2 Erforschung der Bedeutung und Wiederentdeckung des Traumes , ohne dann freilich das Medium "Landschaft", an dem sich die Traumerfahrung essentiell manifestiert, geniigend in den Blick zu nehmen. Dabei hat die romantische Naturphilosophie selbst immer wieder die Verbindung von Traum und Natur be tont; in der "Symbolik des Traumes" fiihrt Schubert aus: Von j enen Bildern und Gestalten, denen sich die Sprache des Traumes, so wie der Poesie und der hoheren prophetischen Re gion als worte bedienen, finden wir die Originale in der uns umgebenden Natur, und diese erscheint uns schon hie~rinnen als eine verkorperte Traumwelt . . .
Inhalt
Einführung.- I. Von der Landschaft zur Traumlandschaft.- 1. Neuschöpfung von Landschaft durch ästhetische Landschaftsschau: Die Landschaftsmalerei als Basis poetisch-ästhetischer Landschaftsschau.- II. Romantische Traumlandschaften als Möglichkeiten der Wirklichkeit.- 2. Von den realistischen, geordneten und begrenzten klassischen Landschaften Goethes zu den Traumlandschaften Ludwig Tiecks.- 3. Die Traumlandschaftshandlung und die drei Arten des Reisens.- 4. Exkurs: Die Bedeutung des Rousseauschen Rêverie-Begriffs, bezogen auf das sich in den Tieckschen Traumlandschaften artikulierende romantische Traumverständnis.- 5. Besondere Formen der Traumlandschaften Tiecks.- 6. Erotische Traumlandschaften.- 7. Musikalische Traumlandschaften.- III. Bilder und Symbole der Tieckschen Traumlandschaften: Ihre archetypischen Gehalte und ihre Funktionen im sich an Landschaft vollziehenden Individuationsprozeß. Versuch einer Grammatologie.- 8. Romantische Psychologie und moderne Tiefenpsychologie: Carl Gustav Carus und Carl Gustav Jung. Zwei verwandte Modelle im Hinblick auf ein mögliches Interpretationsverfahren der Tieckschen Traumlandschaftsspsychologie.- 9. Theriomorphe Symbolik oder die Stufe des Weltbewußtseins.- 10. Tieck und die Symbolik des Selbst oder die Stufe des Selbstbewußtseins.- 11. Rückblick und Ausblick: Parallelen zwischen dem wahren Nichts und der kollektiven Identität .- Anmerkungen.- Literatur.
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