Störsichere Übertragung transformierter Bilddaten

Störsichere Übertragung transformierter Bilddaten

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783531030531
Genre:
Sonstige Technikbücher
Autor:
Hans Jörg Tafel
Herausgeber:
VS Verlag für Sozialwissenschaften
Erscheinungsdatum:
01.01.1981

Die Ubertragung stehender Grautonbilder ist in den letzten Jah ren sowohl von der Geratetechnik her als auch von der Ubertra gungsseite aus wieder starker in das Interesse der Fachwelt wie auch der ~ffentlichkeit geruckt. Die Bundespost hat 1980 den Telefax-Dienst aufgenommen, dessen weltweite Ausbreitung zu er warten ist. Die Zukunft liegt aber bei der digitalen Ubertragung von Bilddaten. Damit derartige Dienste auch wirtschaftlich interessant werden, mussen Datenreduktionsverfahren eingesetzt werden, urn die Uber tragungsdauer moglichst gegenuber der bisher verwendeten Analog signalubertragung abzukurzen. Diese Verfahren der Quellcodierung bringen aber eine erhohte Empfindlichkeit gegenuber Kanalstorun gen (in der Regel Telefonkanale) mit sich, so daB der Gewinn an Datenreduktion zur Verminderung der Storanfalligkeit durch zuge fugte Redundanz bei der Kanalcodierung wieder verringert wird. Stehende Grautonbilder sind empfindlicher gegenuber Storungen wie Fernsehbilder, da der einmal aufgezeichnete Fehler nicht durch folgende Bilder uberspielt wird und haufig wegen der Art der Datenreduktion (z.B. durch Pradiktionsverfahren) auch noch Fehlerschleppen auftreten konnen. Weniger storempfindlich und in der Regel ohne Fehlerschleppen sind Transformationsverfahren, bei denen zeilenweise oder zwei dimensional die jeweilige Spektralfunktion gebildet und der Wert der einzelnen Spektrallinien statt der Grautonwert der Bildpunk te ubertragen wird. Fehler bei der Ubertragung der Spektralwerte "verschmieren" sich nach der Rucktransformation auf der Empfan gerseite uber die ganze Bildzeile bzw. die Bildflache.

Klappentext
Die Ubertragung stehender Grautonbilder ist in den letzten Jah­ ren sowohl von der Geratetechnik her als auch von der Ubertra­ gungsseite aus wieder starker in das Interesse der Fachwelt wie auch der ~ffentlichkeit geruckt. Die Bundespost hat 1980 den Telefax-Dienst aufgenommen, dessen weltweite Ausbreitung zu er­ warten ist. Die Zukunft liegt aber bei der digitalen Ubertragung von Bilddaten. Damit derartige Dienste auch wirtschaftlich interessant werden, mussen Datenreduktionsverfahren eingesetzt werden, urn die Uber­ tragungsdauer moglichst gegenuber der bisher verwendeten Analog­ signalubertragung abzukurzen. Diese Verfahren der Quellcodierung bringen aber eine erhohte Empfindlichkeit gegenuber Kanalstorun­ gen (in der Regel Telefonkanale) mit sich, so daB der Gewinn an Datenreduktion zur Verminderung der Storanfalligkeit durch zuge­ fugte Redundanz bei der Kanalcodierung wieder verringert wird. Stehende Grautonbilder sind empfindlicher gegenuber Storungen wie Fernsehbilder, da der einmal aufgezeichnete Fehler nicht durch folgende Bilder uberspielt wird und haufig wegen der Art der Datenreduktion (z.B. durch Pradiktionsverfahren) auch noch Fehlerschleppen auftreten konnen. Weniger storempfindlich und in der Regel ohne Fehlerschleppen sind Transformationsverfahren, bei denen zeilenweise oder zwei­ dimensional die jeweilige Spektralfunktion gebildet und der Wert der einzelnen Spektrallinien statt der Grautonwert der Bildpunk­ te ubertragen wird. Fehler bei der Ubertragung der Spektralwerte "verschmieren" sich nach der Rucktransformation auf der Empfan­ gerseite uber die ganze Bildzeile bzw. die Bildflache.

Inhalt
1 Orthogonale Transformationen.- 1.1 Die M-Transformation.- 1.2 Die Walsh-Transformation.- 2 Eigenschaften der M-Transformation.- 2.1 Die M-Transformation als lineares System.- 2.2 Die Stoßantwort der M-Transformation.- 2.3 Übertragungsfunktion der M-Transformation.- 2.4 Statistische Kenngrößen des Prozesses am Eingang und Ausgang des M-Transformators.- 2.5 Der Wertebereich des M-Spektrums.- 2.6 Die Differenzen zwischen benachbarten Werten im M-Spektrum.- 3 Struktur von Störungen auf Übertragungskanälen.- 3.1 Additive Störungen und ihre Ursachen.- 3.2 Approximation der Fehlerverteilungen durch mathematische Modelle.- 3.3 Simulation der Bildübertragung im Fernsprechnetz.- 4 Erkennung und Korrektur von Fehlern bei PCM-Obertragung des M-Spektrums von Grautonbildern.- 4.1 Kriterium zur Erkennung von Übertragungsfehlern im M-Spektrum von Grautonbildern.- 4.2 Qualitätsbeurteilung von Bildern.- 4.3 Verfahren zur Erkennung und Korrektur von Einzelfehlern im M-Spektrum.- 4.4 Verfahren zur Erkennung und Korrektur von Bündelfehlern im M-Spektrum.- 5 Realisierung einer digitalen Bildverarbeitungsanlage auf einem Mikrocomputer.- 5.1 Hardwarestruktur des Systems.- 5.2 Programmiertechnische Gesichtpunkte.- 5.3 Anwendungen.- 5.4 Verbesserungsmöglichkeiten.- 6 Zusammenfassung.- 7 Literaturhinweise.


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