Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Journalistik & Journalismus
Herausgeber:
Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:
11.11.2026
Eine persönliche Chronik und ein politischer Kompass
Du wirst immer eine Ausländerin sein, ganz egal, wie gut dein Deutsch ist. Alex Stani ist 12 Jahre alt, als sie diesen Satz hört, ausgesprochen von einem Stammgast ihrer bosnischen Eltern, die ein Wirtshaus betreiben. Ein Satz, der seine Schatten vorauswirft: Rechte Gedanken und Werte sind aus den Gaststuben und Wohnzimmern in die 8-Uhr-Nachrichten, die Feuilletons und Regierungsprogramme gewandert. Ausgehend von ihrer eigenen Migrationsgeschichte, dem Aufwachsen zwischen Frittatensuppe und evapii, ihrer queeren Selbstfindung und ihrem Werdegang zu einer der wichtigsten kritischen Stimmen des deutschsprachigen Social Media verwebt Alex Stani ihre Lebensgeschichte mit pointierter Analyse der gesellschaftlichen Entwicklungen. Ausländergöre, Sozialschmarotzerin, Kulturbeschmutzerin, vabica, Männerhasserin, Kampflesbe In ihrem ersten Sachbuch wird jede dieser Zuschreibungen für Stani zum erzählerischen Ausgangspunkt, um Klassenfragen, Misogynie und Rechtspopulismus zu beleuchten. Auf berührende Art und Weise zeigt sie auf, vor welchen Herausforderungen mehrfach marginalisierte Personen stehen und welche Brücken es zu bauen gilt, um diese zu überwinden. Stani ist soft, aber streitet aus Strategie, denn: ohne Konflikt, keine Veränderung. Sie schreibt radikal nah an sich selbst, ohne in eine Opferrolle zu schlüpfen, aber mit unbeirrtem Blick für strukturelle Gewalt.
Autorentext
Alexandra Stani ist Journalistin und Expertin in feministischen und digitalen Diskursen. In den Soziale Medien sowie in Vorträgen und auf Panels spricht sie über soziale Gerechtigkeit, Sexualität und Hass im Netz. Alexandra Stani war Chefreporterin beim Wiener Stadtmagazin BIBER und bei VICE Österreich. Sie lebt in Wien.
Zusammenfassung
Eine persönliche Chronik und ein politischer Kompass
Du wirst immer eine Ausländerin sein, ganz egal, wie gut dein Deutsch ist. Alex Stani ist 12 Jahre alt, als sie diesen Satz hört, ausgesprochen von einem Stammgast ihrer bosnischen Eltern, die ein Wirtshaus betreiben. Ein Satz, der seine Schatten vorauswirft: Rechte Gedanken und Werte sind aus den Gaststuben und Wohnzimmern in die 8-Uhr-Nachrichten, die Feuilletons und Regierungsprogramme gewandert. Ausgehend von ihrer eigenen Migrationsgeschichte, dem Aufwachsen zwischen Frittatensuppe und evapii, ihrer queeren Selbstfindung und ihrem Werdegang zu einer der wichtigsten kritischen Stimmen des deutschsprachigen Social Media verwebt Alex Stani ihre Lebensgeschichte mit pointierter Analyse der gesellschaftlichen Entwicklungen. Ausländergöre, Sozialschmarotzerin, Kulturbeschmutzerin, vabica, Männerhasserin, Kampflesbe In ihrem ersten Sachbuch wird jede dieser Zuschreibungen für Stani zum erzählerischen Ausgangspunkt, um Klassenfragen, Misogynie und Rechtspopulismus zu beleuchten. Auf berührende Art und Weise zeigt sie auf, vor welchen Herausforderungen mehrfach marginalisierte Personen stehen und welche Brücken es zu bauen gilt, um diese zu überwinden. Stani ist soft, aber streitet aus Strategie, denn: ohne Konflikt, keine Veränderung. Sie schreibt radikal nah an sich selbst, ohne in eine Opferrolle zu schlüpfen, aber mit unbeirrtem Blick für strukturelle Gewalt.
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