Einband:
Kartonierter Einband
Genre:
Allgemeine Medien- & Kommunikationsbücher
Herausgeber:
Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:
09.09.2026
Vom Ende falscher Scham: eine Befreiungsgeschichte
Scham empfinden zu können ist überlebenswichtig für unser Miteinander, ein cleverer Mechanismus, der uns anhält, soziale Normen einzuhalten. Während Männer insgesamt wohl eher mehr davon vertragen könnten, übertreiben wir Frauen es mit diesem mächtigen Gefühl bisweilen: Einer toxischen Freundin gleich kontrolliert die Scham unsere Entscheidungen, hält uns seit Mädchentagen klein, redet uns ein, wir seien nicht empathisch/selbstbewusst/schlank/feminin/glatt/natürlich genug. Und mögen wir auch noch so emanzipiert sein: Tausende Jahre Patriarchat lassen sich eben nicht einfach abschütteln. SPIEGEL-Bestsellerautorin und Journalistin Miriam Stein kennt Scham schon immer. Sie wurde ihr buchstäblich in die Wiege gelegt beziehungsweise in jenen Schuhkarton, in dem man sie 1977 als Neugeborenes, eingewickelt in Zeitungspapier, an einer Straßenecke in Daegu (Südkorea) fand. Durfte ihre Mutter sie nicht behalten, schämte sie sich für die Schwangerschaft? Heute hat Miriam Pubertät, Schwangerschaft, berufliche Fehltritte und Beziehungskrisen hinter sich und sogar den Eintritt in die Menopause, die weibliche »Scham-Supernova« schlechthin, erfolgreich bewältigt. Nun endlich beginnt sie, die vielen Schamerzählungen, die ihr eigenes Leben und das vieler Frauen unnötig verdüstern, zu entlarven und sich von ihnen zu lösen. In ihrem neuen Buch werden wir Teil dieser Befreiungsgeschichte und Seite für Seite selbst zu einer unverschämten Frau .
Autorentext
Miriam Yung Min Stein wurde 1977 in Südkorea geboren und wuchs in einer deutschen Familie als Adoptivkind auf. Sie hat mit Christoph Schlingensief und Rimini Protokoll Theater gemacht und ist eine profilierte deutsche Kulturjournalistin. Mit ihrem Bestseller Die gereizte Frau hat sie die Wechseljahre aus der Tabuzone geholt und zur gesellschaftlichen Debatte gemacht. Zuletzt erschien von ihr Weise Frauen, eine Spurensuche nach weiblich konnotierter Weisheit. Miriam lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Zusammenfassung
Vom Ende falscher Scham: eine Befreiungsgeschichte
Scham empfinden zu können ist überlebenswichtig für unser Miteinander, ein cleverer Mechanismus, der uns anhält, soziale Normen einzuhalten. Während Männer insgesamt wohl eher mehr davon vertragen könnten, übertreiben wir Frauen es mit diesem mächtigen Gefühl bisweilen: Einer toxischen Freundin gleich kontrolliert die Scham unsere Entscheidungen, hält uns seit Mädchentagen klein, redet uns ein, wir seien nicht empathisch/selbstbewusst/schlank/feminin/glatt/natürlich genug. Und mögen wir auch noch so emanzipiert sein: Tausende Jahre Patriarchat lassen sich eben nicht einfach abschütteln. SPIEGEL-Bestsellerautorin und Journalistin Miriam Stein kennt Scham schon immer. Sie wurde ihr buchstäblich in die Wiege gelegt beziehungsweise in jenen Schuhkarton, in dem man sie 1977 als Neugeborenes, eingewickelt in Zeitungspapier, an einer Straßenecke in Daegu (Südkorea) fand. Durfte ihre Mutter sie nicht behalten, schämte sie sich für die Schwangerschaft? Heute hat Miriam Pubertät, Schwangerschaft, berufliche Fehltritte und Beziehungskrisen hinter sich und sogar den Eintritt in die Menopause, die weibliche »Scham-Supernova« schlechthin, erfolgreich bewältigt. Nun endlich beginnt sie, die vielen Schamerzählungen, die ihr eigenes Leben und das vieler Frauen unnötig verdüstern, zu entlarven und sich von ihnen zu lösen. In ihrem neuen Buch werden wir Teil dieser Befreiungsgeschichte und Seite für Seite selbst zu einer unverschämten Frau .
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