1618. Der Beginn des Dreißigjährigen Krieges

1618. Der Beginn des Dreißigjährigen Krieges

Einband:
Fester Einband
EAN:
9783205204138
Genre:
Geschichte
Herausgeber:
Boehlau Verlag
Erscheinungsdatum:
25.10.2017

Vor 400 Jahren, am 23. Mai 1618, warfen Vertreter der radikalen böhmischen Ständeopposition zwei Statthalter und einen Sekretär aus einem Fenster der Prager Burg. Alle drei überlebten, doch war damit der Anlassfall für einen Krieg gegeben. Dieser Krieg ging als der Dreißigjährige Krieg in die Geschichte ein. Er stellt die größte Katastrophe Mitteleuropas vor dem Ersten Weltkrieg dar. Doch wie kam es zu dieser Katastrophe? Welche politischen und konfessionellen Rahmenbedingungen herrschten in Europa, im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation und in Böhmen vor? In diesem Band beleuchten sieben Historiker, die mit der Epoche des Dreißigjährigen Krieges bestens vertraut sind, die Ursachen, die politischen sowie militärischen Rahmenbedingungen und Entwicklungen im Vorfeld und zu Beginn dieses Konflikts. So analysiert Michael Rohrschneider im ersten Beitrag die internationale Situation vor dem großen Krieg. Axel Gotthard geht in der Ursachenfindung auf die konfessionspolitische Lage im Reich ein. Lothar Höbelt beschäftigt sich mit der Politik der Casa de Austria, insbesondere mit der kaiserlichen Politik. Michael Kaiser und Stefan Ehrenpreis beleuchten in jeweils eigenen Beiträgen die beiden Militärbündnisse der konfessionellen Lager samt ihrer Protagonisten. Jan Kilían kommt auf die zentralen Ereignisse in Böhmen vor dem Fenstersturz zu sprechen. Und der abschließende Beitrag von Robert Rebitsch beschäftigt sich mit den ersten beiden Jahren des Krieges vornehmlich aus militärhistorischer Perspektive.

Autorentext
Axel Gotthard lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg.Robert Rebitsch ist Mitarbeiter des projekt.service.büros und Lehrbeauftragter für Geschichte der Neuzeit am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte sind die politische Geschichte und Militärgeschichte des 16. und 17. Jahrhunderts.PD Dr. Michael Kaiser ist seit 2010 Leiter des Referats perspectivia.net, Bibliotheken, IT bei der Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland.Lothar Höbelt, geb. 1956, studierte bei Heinrich Lutz und Adam Wandruszka und ist seit 1997 ao. Professor für Neuere Geschichte an der Universität Wien.Doc. PhDr. Jan Kilián, Ph.D., lehrt als Mitarbeiter neuere tschechische Geschichte am Lehrstuhl für Geschichte der Pädagogischen Fakultät der Westböhmischen Universität in Pilsen/Plzen.


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