Briefe an einen spirituellen Sucher

Briefe an einen spirituellen Sucher

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783851326802
Untertitel:
Deutsch
Genre:
Geisteswissenschaften allgemein
Autor:
Henry David Thoreau
Herausgeber:
Turia + Kant, Verlag
Anzahl Seiten:
237
Erscheinungsdatum:
30.06.2012
ISBN:
978-3-85132-680-2

»Mein derzeitiges Leben ist eine Tatsache, hinsichtlich derer ich keinen Anlass habe, mir zu gratulieren, aber für meine Treue und mein Bestreben hege ich Respekt ... Ich habe keinen Eid geschworen. Ich hege keine Absichten wider die Gesellschaft - oder die Natur - oder Gott. Ich bin schlichtweg, was ich bin, oder ich fange an, es zu sein.« Von Anfang an macht Thoreau dem »spirituellen Sucher« Harrison Blake klar, dass es kein höheres Dasein zu gewinnen gibt, sondern im besten Fall das eigene. Henry David Thoreau (1817-1862 dieses Jahr ist sein 150. Todestag) ist weithin durch seine Essays »Walden« oder »Resistance to Government« (»Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat«, 1849) bekannt. Er begründete damit die Idee der Civil Disobedience, die u.a. für Mahatma Gandhi und Martin Luther King bedeutsam wurde. Auch verschiedene Strömungen der Ökologiebewegung, des Anarchismus usw. sehen in Thoreau ihren Helden. Schon 1845 hatte sich Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgebaute Holzhütte zurück gezogen. Daraus ging seine bekannteste Schrift hervor: »Walden; or, Life in the Woods« (1854). Gemeinsam ist den Werken Thoreaus eine radikale, philosophische Zivilisationskritik und die Suche nach einer Alternative, die nicht bei einer etablierten Religion Zuflucht sucht. Kurz nach seiner Rückkehr aus Walden erreichte ihn der erste Brief eines Bewunderers: Zwar sind die weiteren Briefe von Harrison G.O. Blake nicht erhalten, doch erweist sich dieser offenbar als idealer Fragesteller. Thoreaus Antwortbriefe erstrecken sich über den größten Teil 14 Jahre seiner produktiven Zeit und umspannen die gesamte Entwicklung seines Denkens. Er starb mit 44 Jahren. Erst vor kurzem erschien eine vollständige Ausgabe dieser Briefe Thoreaus an Harrison G.O. Blake, ausführlich biographisch kommentiert durch den Herausgeber Bradley P. Dean. Nun sind sie in der hervorragenden deutschen Übersetzung von Klaus Bonn auch auf Deutsch erhältlich.

Autorentext
Klaus Bonn, geboren 1958, studierte Literaturwissenschaft, Anglistik und Philosophie in Mainz. Er ist freier Übersetzer, Autor und Lehrbeauftragter. Henry D. Thoreau, geb. 12. Juli 1817 in Concord/Massachusetts, gest. 6. Mai 1862 ebd. und begraben dort im Sleepy Hollow Cemetery, Sohn eines Bleistiftfabrikanten hugenottischer Abstammung, Literat, Naturforscher, Landvermesser, war ein Entdecker, der zu Hause blieb, sein Ich erforschte und das Heimatstädtchen nie länger als für ein 4jähriges Studium in Harvard verließ. Quittiert seine Lehrerstelle, weil er sich weigert, die 'körperliche Züchtigung' anzuwenden; Freundschaft mit Ralph Waldo Emerson, auf dessen Waldstück am Waldensee er 1845 in einer selbstgebauten Hütte lebt; aus dem Tagebuch entsteht 'Walden'. Auf dem Weg ins Städtchen wird er verhaftet, weil er aus Protest gegen die US-Kriegs- und Sklavenpolitik keine Steuern bezahlt hat; konzipiert im Gefängnis 'Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat'. Tod an Tuberkulose.

Klappentext
Henry David Thoreau (1817-1862 - 2012 ist sein 150. Todestag) ist weithin durch seinen Essay Resistance to Government (Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat, 1849) bekannt. Er begründete damit die Idee der Civil Disobedience, die u.a. für Mahatma Gandhi und Martin Luther King bedeutsam wurde. Auch verschiedene Strömungen der Ökologiebewegung, des Anarchismus usw. sehen in Thoreau ihren Helden. Schon 1845 hatte sich Thoreau für zwei Jahre in eine selbst gebaute Holzhütte zurück gezogen. Nicht zuletzt durch seine Schrift Walden; or, Life in the Woods (1854) wurde er - so der amerikanische Literaturnobelpreisträger Sinclair Lewis - zu einem der drei oder vier wirklichen Klassiker der amerikanischen Literatur. Gemeinsam ist den Werken Thoreaus eine radikale, philosophische Zivilisationskritik und die Suche nach einer Alternative, die nicht bei einer etablierten Religion Zuflucht sucht. Kurz nach seiner Rückkehr aus Walden erreichte ihn der erste Brief eines Bewunderers: Zwar sind die weiteren Briefe von Harrison G. O. Blake nicht erhalten, doch erweist sich dieser offenbar als idealer Fragesteller. Thoreaus Antwortbriefe erstrecken sich über den größten Teil - 14 Jahre - seiner produktiven Zeit und umspannen die gesamte Entwicklung seines Denkens. Thoreau starb mit 44 Jahren. Erst vor wenigen Jahren erschien eine vollständige Ausgabe dieser Briefe Thoreaus an Harrison G. O. Blake, reichlich kommentiert durch den Herausgeber Bradley P. Dean. Nun sind sie in der hervorragenden deutschen Übersetzung von Klaus Bonn auch auf Deutsch erhältlich.


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