Die Universität Jena in der Frühen Neuzeit (1558-1858)

Die Universität Jena in der Frühen Neuzeit (1558-1858)

Einband:
Fester Einband
EAN:
9783825355258
Untertitel:
Deutsch
Genre:
Neuzeit bis 1918
Herausgeber:
Universitätsvlg. Winter
Anzahl Seiten:
216
Erscheinungsdatum:
2008
ISBN:
978-3-8253-5525-8

Die Universität Jena zählt zu den traditionsreichsten deutschen Hochschulen. Beruhend auf neueren Forschungen stellt der anlässlich des 450jährigen Universitätsjubiläums erscheinende Band ihre Geschichte in den ersten 300 Jahren ihres Bestehens dar. Die Universität, die sich selbst als 'Hort des wahren Luthertums' verstand, war berühmt für ihre Freiräume und und strahlte durch ihre Gelehrten in die frühneuzeitliche Wissenschaftslandschaft aus. Die Darstellung richtet sich an Wissenschaftler ebenso wie an ein interessiertes Lesepublikum. Erzählt werden die spannungsgeladene Phase der Gründung und Konsolidierung im 16. Jahrhundert, die wissenschaftliche und institutionelle Entwicklung während des 17. und 18. Jahrhunderts und die klassische Zeit, als Schiller, Fichte, Schelling und zahlreiche andere bekannte Professoren in Jena lehrten und Goethe als verantwortlicher Minister die Geschicke dieser Universität lenkte. Die Weimarer 'Klassiker' und die Jenaer Gelehrten ergänzten sich um 1800 zum kulturellen Mittelpunkt Deutschlands. Im beginnenden 19. Jahrhundert wurden hier die Urburschenschaft gegründet und das Wartburgfest von 1817 einberufen. Jena war ein Hort des Liberalismus. Wie und mit welchen Strategien zwischen 1820 und 1850 die kleine, aber traditionsreiche Universität den neuen Erfordernissen einer dynamischen Wissenschaftsentwicklung genügen und damit als Institution überleben konnte, wird ebenso in den Blick genommen wie die universitäre Erinnerungskultur und das Alltagsleben der berühmt-berüchtigten Jenenser Studenten.

Autorentext
Andreas Klinger ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Jena. Prof. Dr. med. Joachim Bauer lehrt als Universitätsprofessor an der Universität Freiburg. Er ist Arzt für Innere Medizin, Arzt für Psychosomatische Medizin sowie Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Für seine Forschungsarbeiten erhielt er 1996 den renommierten Organon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie. Er veröffentlichte zahlreiche Sachbücher.

Klappentext
Der anlässlich des 450jährigen Universitätsjubiläums erscheinende Band stellt die Geschichte der Jenaer Universität in den ersten 300 Jahren ihres Bestehens dar. Er beruht auf neueren Forschungen zu einer der traditionsreichsten deutschen Hochschulen, die 1558 als Universität privilegiert wurde. Die Universität, die sich selbst als "Hort des wahren Luthertums" verstand, war berühmt für ihre Freiräume und die Freiheitsdiskurse ihrer Gelehrten. Für die frühneuzeitliche deutsche Wissenschaftslandschaft blieb Jena stets ein markanter Ort. Die Darstellung richtet sich an Wissenschaftler ebenso wie an ein breites Lesepublikum. Erzählt werden die spannungsgeladene Phase der Gründung und Konsolidierung im 16. Jahrhundert, die wissenschaftliche und institutionelle Entwicklung während des 17. und 18. Jahrhunderts und die klassische Zeit, als Schiller, Fichte, Schelling und zahlreiche andere bekannte Professoren in Jena lehrten und Goethe als verantwortlicher Minister die Geschicke dieser Universität lenkte. Die Weimarer "Klassiker" und die Jenaer Gelehrten ergänzten sich um 1800 zum kulturellen Mittelpunkt Deutschlands. Im beginnenden 19. Jahrhundert wurde hier die Urburschenschaft gegründet und das Wartburgfest von 1817 einberufen. Jena war ein Hort des Liberalismus. Wie und mit welchen Strategien zwischen 1820 und 1850 die kleine aber traditionsreiche Universität den neuen Erfordernissen einer dynamischen Wissenschaftsentwicklung genügen und damit als Institution überleben konnte, wird ebenso in den Blick kommen, wie die Erinnerungskultur der Traditionsuniversität.


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