Quia bonum sit anticipare tempus

Quia bonum sit anticipare tempus

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783631328705
Untertitel:
Die kommunale Versorgung Venedigs mit Brot und Getreide vom späten 12. bis ins 15. Jahrhundert
Genre:
Mittelalter
Autor:
Hans-Jürgen Hübner
Herausgeber:
Lang, Peter GmbH
Anzahl Seiten:
504
Erscheinungsdatum:
1997
ISBN:
978-3-631-32870-5

Die Lagunenstadt Venedig mußte praktisch sämtliche Lebensmittel einführen. Ihre Kaufleute hielten zwischen Kaukasus und Nil, Tunis und Sizilien, Brügge und Danzig nach Getreide Ausschau. Das Kernproblem bestand in der Korrelierung der saisonal heftig schwankenden Zufuhr mit dem hohen, wenig elastischen Bedarf. Unter den Bedingungen außenpolitischer Brüche, patrizischer Selbstprivilegierung und konjunktureller Schwankungen von allgemeinem Handel und Geldmarkt, erzwang die Sprengkraft der Versorgungsfrage eine zunehmende Versachlichung und vorausschauende Planung. Die inneren und äußeren Konsequenzen dieser kaum vorstellbaren Zwangslage werden mit Blick auf Machtstrukturen und Verwaltung, die hart umkämpfte Verkehrs-, Handels- und Finanzpolitik, auf rücksichtslose Kolonial- und Außenpolitik, aber auch auf die inneren Konflikte der Stadt analysiert.

Autorentext
Der Autor: Hans-Jürgen Hübner wurde 1960 geboren. Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, der Archäologie und Volkskunde in Münster. Wechsel vom Sonderforschungsbereich zur Pragmatischen Schriftlichkeit bei Hagen Keller (1991/2) und zum Lehrstuhl Ludolf Kuchenbuch an der Fernuniversität Hagen (bis 1995). Nach Abschluß der Dissertation Stipendiat am Deutschen Studienzentrum in Venedig, seit 1997 Freier Mitarbeiter am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in Leipzig.

Klappentext
Die Lagunenstadt Venedig mußte praktisch sämtliche Lebensmittel einführen. Ihre Kaufleute hielten zwischen Kaukasus und Nil, Tunis und Sizilien, Brügge und Danzig nach Getreide Ausschau. Das Kernproblem bestand in der Korrelierung der saisonal heftig schwankenden Zufuhr mit dem hohen, wenig elastischen Bedarf. Unter den Bedingungen außenpolitischer Brüche, patrizischer Selbstprivilegierung und konjunktureller Schwankungen von allgemeinem Handel und Geldmarkt, erzwang die Sprengkraft der Versorgungsfrage eine zunehmende Versachlichung und vorausschauende Planung. Die inneren und äußeren Konsequenzen dieser kaum vorstellbaren Zwangslage werden mit Blick auf Machtstrukturen und Verwaltung, die hart umkämpfte Verkehrs-, Handels- und Finanzpolitik, auf rücksichtslose Kolonial- und Außenpolitik, aber auch auf die inneren Konflikte der Stadt analysiert.

Inhalt
Aus dem Inhalt: Machtbalancen und die Eigendynamik der Getreidekammer - Geldbeschaffung und Konjunkturausgleich - Die «Welt» als Getreidereservoir - Lenkung und Sicherung der Getreideschiffahrt - Vorratshaltung, Verarbeitung, Verkauf.


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