Deutsche jüdische Architekten vor und nach 1933 Das Lexikon

Deutsche jüdische Architekten vor und nach 1933  Das Lexikon

Einband:
Fester Einband
EAN:
9783496013266
Untertitel:
500 Biographien
Genre:
Innenarchitektur & Design
Autor:
Myra Warhaftig
Herausgeber:
Reimer, Dietrich
Auflage:
1. Aufl. 10.2005
Anzahl Seiten:
504
Erscheinungsdatum:
30.11.2005
ISBN:
978-3-496-01326-6

Viele jüdische Architekten lebten und wirkten bis 1933 in Deutschland. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten konnten die meisten das Land verlassen. Die anderen kamen in Konzentrationslagern um. Das Buch dokumentiert, alphabetisch geordnet, Leben und Werk von fast 500 betroffenen Architekten.

Leo Adler, der Herausgeber von Wasmuths Lexikon der Baukunst, der Theaterarchitekt Oskar Kaufmann oder der Erfinder der 'flurlosen Wohnungen' Alexander Klein: Ihre Bauten prägen bis heute deutsche Städte und besonders Berlin. Die meisten dieser Architekten waren Mitglieder des Deutschen Werkbundes, des Bundes Deutscher Architekten, des Architekten- und Ingenieurvereins und der Akademie der Künste in Berlin. Im November 1933 wurden dann so genannte 'Juden, jüdische Mischlinge und mit Juden Verheiratete' aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen. Dieses Gesetz betraf auch etwa 500 Architekten, denen damit ein Berufsverbot auferlegt wurde. Um sich zu retten, waren sie gezwungen, das Land zu verlassen. Ihre Spuren führen nach Palästina und England, nach Amerika, Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Kuba, Neuseeland, Portugal, Schweden, Südafrika sowie in die Schweiz und die Türkei. Mindestens achtzig deutsche jüdische Architekten wurden deportiert und in Konzentrationslagern ermordet. Über zwei Jahrzehnte hat Myra Warhaftig in zahlreichen Archiven in Deutschland, Israel, den USA und England geforscht. Nach langen Umwegen ist es ihr außerdem gelungen, verstreut in allen Erdteilen lebende Angehörige der verstorbenen Architekten ausfindig zu machen und dabei authentisches Material zusammenzustellen. Diese historischen Dokumente, Lebensbeschreibungen, Briefe und Fotos werden hier zum ersten Mal publiziert. Viele jüdische Architekten lebten und wirkten bis 1933 in Deutschland. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten konnten die meisten das Land verlassen. Die anderen kamen in Konzentrationslagern um. Das Buch dokumentiert, alphabetisch geordnet, Leben und Werk von fast 500 betroffenen Architekten

Autorentext
Myra Warhaftig, Dr.-Ing.; Architektin, Bauforscherin; Werkausstellungen; Realisierung neuer emanzipatorischer Wohnformen im Rahmen der IBA Berlin 1987; zahlreiche Veröffent-lichungen, u. a. Sie legten den Grundstein. Leben und Wirken deutschsprachiger jüdischer Architekten in Palästina 1918-1948


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