Praxis der Gerichtsbarkeit in europäischen Städten des Spätmittelalters

Praxis der Gerichtsbarkeit in europäischen Städten des Spätmittelalters

Einband:
Kartonierter Einband
EAN:
9783465040071
Untertitel:
Rechtsprechung. Materialien und Studien 23, Veröffentlichungen des Max-Planck-In
Genre:
Rechts-Lexika
Herausgeber:
Klostermann Vittorio GmbH
Auflage:
1., Aufl.
Anzahl Seiten:
492
Erscheinungsdatum:
31.05.2006
ISBN:
978-3-465-04007-1

Das mittelalterliche Prozeßrecht zählt zu den klassischen Gegenständen rechtshistorischer Forschung. Der hier vorgelegt Band erweitert das traditionelle Betrachtungsspektrum erheblich, indem er vorrangig die prozessuale Praxis berücksichtigt. Am Beispiel ausgewählter europäischer Städte konzentrieren sich die vorliegenden Beiträge auf die bislang weitgehend unbeachtete streitige Rechtsprechung im kommunalen Kontext; sie thematisieren Probleme der Überlieferung, den Prozeß der Institutionalisierung, die Konkurrenz und Kooperation von Gerichten, die Kommunikation vor Gericht sowie die Mechanismen zur Herstellung von Akzeptanz. Der interdisziplinär angelegte Band gibt wichtige Denkanstöße, um Recht und Rechtsprechung als Bestandteil einer integrierenden Kulturwissenschaft zu verstehen.

Autorentext
Ingrid Baumgärtner ist seit 1994 Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Kassel. Von 2007 bis 2011 hatte sie die Leitung des Projekts Karten als Brücken für Welt-Wissen im DFG-Schwerpunktprogramm 1173 inne. Von 2009 bis 2013 war sie stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Studienzentrums in Venedig. Derzeit ist sie Mitglied im Vorstand des Mediävistenverbandes, im DFG-Graduiertenkolleg 1599 Dynamiken von Raum und Geschlecht und im Hauptausschuss der Historischen Kommission für Hessen. Ingrid Baumgärtner veröffentlichte Publikationen zur europäischen Kulturgeschichte, zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kartographiegeschichte, zur nordhessischen Landesgeschichte sowie zur Stadt- und Rechtsgeschichte des Mittelalters. Prof. Dr. Franz-Josef Arlinghaus, Professor für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung des Hoch- und Spätmittelalters an der Universität Bielefeld.

Klappentext
Das mittelalterliche Prozeßrecht zählt zu den klassischen Gegenständen rechtshistorischer Forschung. Der hier vorgelegt Band erweitert das traditionelle Betrachtungsspektrum erheblich, indem er vorrangig die prozessuale Praxis berücksichtigt. Am Beispiel ausgewählter europäischer Städte konzentrieren sich die vorliegenden Beiträge auf die bislang weitgehend unbeachtete streitige Rechtsprechung im kommunalen Kontext; sie thematisieren Probleme der Überlieferung, den Prozeß der Institutionalisierung, die Konkurrenz und Kooperation von Gerichten, die Kommunikation vor Gericht sowie die Mechanismen zur Herstellung von Akzeptanz. Der interdisziplinär angelegte Band gibt wichtige Denkanstöße, um Recht und Rechtsprechung als Bestandteil einer integrierenden Kulturwissenschaft zu verstehen. Aus dem Inhalt: G. Milani: Lo sviluppo della giurisdizione nei communi italiani del secolo XII - Th. Wetzstein: Die Kompetenz des Konstanzer geistlichen Gerichts im Spiegel der archivalischen Überlieferung - F. Rexroth: Herrschaft, Recht und Kommunikation im spätmittelalterlichen London - S. Menzinger: Forme di organisazzione giudiziaria delle città communali italiane nei secoli XII e XIII - M. Vallerani: Le forme del prozesso nelle città dell'Italia settentrionale del secolo XII - F.-J. Arlinghaus: Genossenschaft, Gericht und Kommunikationsstruktur - S. Lepsius: Zur Praxis der städtischen Appellationsgerichtsbarkeit im Lucca des 14. Jahrhunderts - V. Colli: Acta civilia in curia potestatis: Firenze 1344 - E. Isenmann: Gelehrte Juristen und das Prozeßgeschehen in Deutschland im 15. Jahrhundert - G. Grebner: Der Judeneid vor Gericht in Frankfurt am Main. Passionsspiel, Gerichtsbücher und Protokoll - L. Otis-Cour: Disputes involving women brought before Parlement of Toulouse in the fifteenth century - N. Bulst: Richten nach Gnade oder nach Recht. Zum Problem spätmittelalterlicher Rechtsprechung

Inhalt
G. Milani: Lo sviluppo della giurisdizione nei communi italiani del secolo XII Th. Wetzstein: Die Kompetenz des Konstanzer geistlichen Gerichts im Spiegel der archivalischen Überlieferung F. Rexroth: Herrschaft, Recht und Kommunikation im spätmittelalterlichen London S. Menzinger: Forme di organisazzione giudiziaria delle città communali italiane nei secoli XII e XIII M. Vallerani: Le forme del prozesso nelle città dell'Italia settentrionale del secolo XII F.-J. Arlinghaus: Genossenschaft, Gericht und Kommunikationsstruktur S. Lepsius: Zur Praxis der städtischen Appellationsgerichtsbarkeit im Lucca des 14. Jahrhunderts V. Colli: Acta civilia in curia potestatis: Firenze 1344 E. Isenmann: Gelehrte Juristen und das Prozeßgeschehen in Deutschland im 15. Jahrhundert G. Grebner: Der Judeneid vor Gericht in Frankfurt am Main. Passionsspiel, Gerichtsbücher und Protokoll L. Otis-Cour: Disputes involving women brought before Parlement of Toulouse in the fifteenth century N. Bulst: Richten nach Gnade oder nach Recht. Zum Problem spätmittelalterlicher Rechtsprechung


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