Genre:
Philosophie-Lexika
Autor:
Edmund Husserl, Michael Weiler
Erscheinungsdatum:
28.02.2002
Mit der im vorliegenden Band der Husserliana Materialien veröffentlichten Vorlesung über "Natur und Geist" vom Sommersemester 1919 sind nun nach den Ideen II und der "Natur und Geist"-Vorlesung von 1927 alle drei großen Auseinandersetzungen Husserls mit der "Natur und Geist"-Problematik in Husserliana -Ausgaben zugänglich gemacht.
Die zentrale Bedeutung der Vorlesung von 1919 innerhalb der umfangreichen und langjährigen Forschungen Husserls zum "Natur und Geist"-Thema besteht in ihrer systematischen Übergangsstellung zwischen den vorherigen, mehr an Analysen zur Konstitution von Natur und Geist ausgerichteten Texten und den späteren, diese Thematik eher wissenschaftstheoretisch und wissenschaftskritisch angehenden Arbeiten. In dieser Vorlesung stellt Husserl auf der Grundlage einer allgemeinen Einleitung in die Phänomenologie umfassende Überlegungen zu einer transzendentalen Theorie von Natur und Geist an, in denen er vornehmlich die physische Natur und die ihr zuzuordnenden Wissenschaften zum Gegenstand seiner Untersuchungen macht.
Autorentext
Sara Heinämaa is a Professor of Philosophy at the University of Jyväskylä and an Academy Professor (2017-2021). She specializes in classical and contemporary phenomenology, existentialism, and the history of philosophy, and has published extensively in these fields, especially on normativity, emotion, embodiment, and intersubjectivity. She is co-author of Birth, Death, and Femininity (Indiana UP, 2010), and author of Toward a Phenomenology of Sexual Difference (Rowman & Littlefield, 2003), and has co-edited several volumes, including Contemporary Phenomenologies of Normativity (Routledge, 2022), Phenomenology as Critique (Routledge 2022), and Phenomenology and the Transcendental (Routledge, 2014) and Consciousness (Springer, 2007). Anthony J. Steinbock is Professor of Philosophy, at Stony Brook University and Director, of the Phenomenology Research Center. He works in the areas of phenomenology, social ontology, aesthetics, and religious philosophy. His publications include works on generative phenomenology, religious experience, and emotions. He is the author of six books, most recently, Knowing by Heart: Loving as Participation and Critique (Northwestern University Press, 2021) and is the translator of Edmund Husserl's Analyses Concerning Passive and Active Synthesis (Kluwer, 2001). He is Editor-in-Chief, of Continental Philosophy Review, and General Editor, of Northwestern University Press "SPEP" Series. Andrew D. Barrette is currently an Assistant Professor of the Practice in the Philosophy Department at Boston College. He wrote his dissertation on Edmund Husserl's analyses of inquiry and history at Southern Illinois University Carbondale. During that research, he studied at the Husserl-Archives in Leuven, first as a Fulbright Scholar, then again as an International Research Fellow. He then did post-doctorate work at the Lonergan Institute and the Institute for Advanced Jesuit Studies, both at Boston College.
Klappentext
Mit der im vorliegenden Band der Husserliana Materialien veröffentlichten Vorlesung über "Natur und Geist" vom Sommersemester 1919 sind nun nach den Ideen II und der "Natur und Geist"-Vorlesung von 1927 alle drei großen Auseinandersetzungen Husserls mit der "Natur und Geist"-Problematik in Husserliana-Ausgaben zugänglich gemacht. Die zentrale Bedeutung der Vorlesung von 1919 innerhalb der umfangreichen und langjährigen Forschungen Husserls zum "Natur und Geist"-Thema besteht in ihrer systematischen Übergangsstellung zwischen den vorherigen, mehr an Analysen zur Konstitution von Natur und Geist ausgerichteten Texten und den späteren, diese Thematik eher wissenschaftstheoretisch und wissenschaftskritisch angehenden Arbeiten. In dieser Vorlesung stellt Husserl auf der Grundlage einer allgemeinen Einleitung in die Phänomenologie umfassende Überlegungen zu einer transzendentalen Theorie von Natur und Geist an, in denen er vornehmlich die physische Natur und die ihr zuzuordnenden Wissenschaften zum Gegenstand seiner Untersuchungen macht.
Inhalt
Einleitung des Herausgebers. Natur und Geist Vorlesungen Sommersemester 1919. Einleitung.- I. Teil: Allgemeine Einleitung in die Phänomenologie. Der Rückgang von der Wissenschaft auf das vorwissenschaftliche Bewusstsein. Das Ichleben als beständiges Perzipieren: Impression und Reproduktion innere und äussere Wahrnehmung. Gegenstand und Erscheinung. Die reine Icheinstellung und die Idee einer transzendentalen Phänomenologie. Die Methode der phänomenologischen Reduktion. Die transzendentale Phänomenologie als apriorische Wissenschaft vom reinen Bewusstsein.- II. Teil: Überlegungen zu einer transzendentalen Theorie von Natur und Geist. Die Gliederung in Dinge und Subjekte gemäß der Unterscheidung von Natur und Geist. Grundlinien einer Ontologie und Phänomenologieder physischen Natur. Die physische Natur als Gebiet von Wissenschaften und Wahrheiten. Die Probleme hinsichtlich der psychophysischen und der psychischen Sphäre sowie der entsprechenden Wissenschaften.- Beilage I.- Beilage II.- Beilage III.- Beilage IV.- Nachweis der Originalseiten.- Namenregister.
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